Home
Amtl. Bekanntmachung
Aktuelles
Helfer Flüchtlinge
Veranstaltungen
Busverkehr
Sport/ Lärmschutz
DSL in Dassendorf
Gute Nachbarschaft
Gewerbegebiet/REWE
Landesentwicklung
über Spielplätze
AktivRegion
Frühjahrsputz
Seniorenweihnachten
Neujahrsempfänge
Neujahrsempfang 2010
Bürgermeister/in
Gemeindevertretung
Gemeinde-Sitzungen
Sitzungsarchiv
Ortsrecht
Die Gemeinde
Amt Hohe Elbgeest
Presse
Archiv
Vereine
Organisationen
Örtliche Anbieter
Kontakt
Links
Impressum
Sitemap

 

 

Satzung der Gemeinde Dassendorf über örtliche Bauvorschriften

§ 92 LBO          

(Gestaltungssatzung) vom 22. Mai 2007 (pdf)

 

Aktuell Juli 2014

Es tut sich etwas im neuen Baugebiet

Die neuen Eigentümer der Flächen Am Holunderbusch und Im Kirschgarten beginnen mit dem Bau ihrer Eigenheime. Entsprechende Baugenehmigungen wurden von der Kreisverwaltung erteilt. Augenfällig sind auf manchen Grundstücken die jeweilige Höhenlage bzw. Aufschüttungen im Zuge der Bauarbeiten und Fundamentgründung. Bauamt und Bauaufsicht achten dabei darauf, dass die Oberkante der Bodenplatten/ Kellerdecken hinsichtlich der künftigen Straßenhöhe gemäß dem Bebauungsplan eingehalten werden. Das ist bisher auf jeder der Baustellen der Fall, auch wenn es nach Augenmaß durch die Grundstücksgefällte für den Laien häufig nicht so aussieht.

Die Straßenlagen werden sich in der Höhe außerdem noch verändern, wenn die derzeitige Baustraße abschließend ausgebaut wird. Die Arbeiten zum Lärmschutz sind vorerst abgeschlossen. Sobald sich die Wallaufschüttungen nach einem Jahr verfestigt haben, werden diese im Einfahrtsbereich und entlang der B 207 mit ortsüblichen Gehölzen bepflanzt.

Bürgermeisterin Martina Falkenberg

 

„Seniorenpark Holunderhof“

Sowird die künftige Seniorenwohnanlage im Neubaugebiet „Haack’sche Koppel“ heißen. Den Bauantrag zum ersten Abschnitt hat der Investor in den vergangenen Tagen beim Kreis eingereicht.  Auf einem Grundstück von 7.500 Quadratmetern entstehen 38 seniorengerechte, barrierefreie, hochwertig ausgestattete 2- und 3-Zimmer-Wohnungen mit Balkon bzw. Terrasse.

Ein großer Gemeinschaftsraum als Kommunikationstreffpunkt und für vielfältige Freizeitaktivitäten wird ebenfalls zu der Anlage gehören. Die Fertigstellung des Bauvorhabens ist im ersten Halbjahr 2016 geplant.

20 Wohnungen sind bereits fest an künftige Mieter vergeben. Informationen hierzu erhalten Sie über Thomas Jerratsch (0451/ 30509-2050; Mobil: 0174 188 2304).

Martina Falkenberg, Bürgermeisterin

 

 

Kreis plant regionalen Nahverkehr 2014 – 2018

In seinem Entwurf des Nahverkehrsplans hat der Kreis insbesondere die Siedlungs- und Be-völkerungsentwicklung sowie Veränderungen der Schullandschaft und die daraus resultieren-den Auswirkungen auf den Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) grundsätzlich betrachtet und dabei den Hamburger Randbereich als Siedlungsschwerpunkt mit hohem Pendleraufkommen beschrieben. Der Kreis stellt fest, dass künftig Bevölkerungsgewinne im Kreisgebiet nur noch für die Gemeinde Wentorf (plus 9 Prozent) und das Amt Hohe Elbgeest (plus 2,3 Prozent) zu erwarten sind. Für die Städte Ratzeburg und Schwarzenbek werden konstante Bevölkerungszahlen angenommen, für die übrigen Städte und Gemeinden sogar Bevölkerungsrückgänge prognostiziert.

Im Zuge des demographischen Wandels erwartet der Kreis, dass die Gruppe der über 65-jährigen im Kreisgebiet um 16 Prozent zunehmen wird. Jüngere Erwachsene und Berufstätige werden deutlich weniger, wobei die Altersgruppe der 20 bis 64- jährigen in Wentorf und im Amt Hohe Elbgeest zulegen wird. Sämtliche anderen Orte erwartet ein erheblicher Rückgang dieser Bevölkerungsgruppe.

Eingehend beschäftig sich der Kreis im Nahverkehrsplan mit den Auswirkungen des neuen Schulgesetzes auf den ÖPNV-Schülerverkehr. Insbesondere die Verlagerung von Unterrichts-zeiten in den Nachmittag hat zu erheblichen Auswirkungen auf Buskapazitäten, Betriebskos-ten, Wartezeiten und Reisezeiten für Schüler geführt. Beim Kreis als Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen steigt dadurch der Koordinierungsaufwand und Kostendruck, was zu Lasten einer Aufwertung anderer Bereiche des  ÖPNV Angebotes geht. 

Der ÖPNV ist derzeit die viertgrößte Ausgabenposition im Kreishaushalt, wobei die Zu-schussmittel aus den Kommunen über Jahre konstant geblieben sind, obwohl sich auf der Ausgabenseite durch steigende Personal- und Betriebskosten sowie den zusätzlichen Belas-tungen aus dem Schülerverkehr deutlich erhöht haben.

Deutlich wird die Zielsetzung des Kreises, die Wünsche der Kommunen, die über das vom Kreis sichergestellte Grundangebot an ÖPNV hinausgehen, nur mit finanzieller Beteiligung durch die betreffenden Kommunen zu erbringen. 

Im Zuge des Nahverkehrsplanentwurfes hat der Kreis Steckbriefe der Buslinien (ohne Schul-busverkehr) erstellt. Durch Dassendorf fährt entlang der Bundesstraße 207 die Linie 8810 (Mölln – Schwarzenbek – Dassendorf – Wentorf – Bergedorf). Diese Linie weist montags bis freitags 51 Fahrten, Samstags 24 Fahrten und Sonntags 20 Fahrten auf. Insgesamt 587.707 Fahrgäste nutzen diese Linie im Gesamtverlauf jährlich und ist eEin Angebot, das der Kreis nachfrageorientiert beibehalten wird. Auch die Linie 8820 (Krabbenkamp – Aumühle – Das-sendorf – Geesthacht), die in Dassendorf entlang der L 314, Bornweg, Kreuzhornweg und Müssenweg verkehrt, weist mit 58.190 Fahrgästen pro Jahr entsprechend ihrer Fahrplankilo-meter ein Fahrgastaufkommen auf, das eine Beibehaltung der Leistung in Aussicht stellt.

Im Entwurf des Nahverkehrsplans merkt der Kreis an, die Bedienungslücken (ab 19 Uhr so-wie am Wochenende finden keine Fahrten statt) überprüfen zu wollen und eine Verlängerung der Linie bis Trittau zu prüfen. Der vollständige Entwurf ist unter www.herzogtum-lauenburg.de einsehbar.

Bürgermeisterin Martina Falkenberg

 

 

Aktuell Juni 2014

Passt landwirtschaftliche Halle ins Ortsbild?

Der Planungsausschuss hat über das gemeindliche Einvernehmen für eine ca. 3.000 qm große landwirtschaftliche Halle am Bornweg/ Ecke Dorfstraße beraten. Einstimmig hatte der Ausschuss das Vorhaben in dieser Form auch mit Hinweis auf den Erhalt des Ortsbildes abgelehnt. Die grundsätzlich für Bauanträge zuständige Kreisverwaltung hat inzwischen mitgeteilt, das nicht erteilte Einvernehmen der Gemeinde seitens des Kreises zu ersetzen. Der Kreis hält den Bau als privilegiertes landwirtschaftliches Vorhaben für genehmigungskonform und sieht keine Versagensgründe. Auch ein Einfluss auf das Ortsbild könne laut Kreis nicht geltend gemacht werden. 

Die Halle könnte außerdem nur an diesem hofnahen Standort als privilegiert genehmigt werden. Damit sei ein Standort an anderer Stelle – auch wenn optisch aus Sicht der Gemeinde wünschenswerter – nicht genehmigungsfähig. Die Details des Bauvorhabens werden dem Planungsausschuss auf einer außerordentlich einberufenen Sitzung am 2. Juni (nach Redaktionsschluss) vom Vorhabenträger vorgestellt.

Karl-Hans Straßburg, Vorsitzender des Planungsausschusses

 

Aktuell Mai 2014

„Was hat die Gemeinde denn da wieder genehmigt?“

Das fragt sich vielleicht manch einer bei einigen Bauvorhaben, die in Dassendorf umgesetzt werden. Doch wie viel Einfluss darauf hat die Gemeinde eigentlich?

Der Planungsausschuss unter Leitung von Karl-Hans-Straßburg (SPD) beschäftigte sich in seiner April-Sitzung mit zahlreichen Bauvorhaben; einige davon liegen in Gemeindebereichen, in den es keinen gültigen Bebauungsplan gibt. Dort hat die Gemeinde zu beurteilen, ob sich der Bau nach Art und Umfang in die Umgebung einfügt. Es geht dabei jedoch nicht nach den optischen Vorzügen des Vorhabens, sondern nach gesetzlich genau festgelegten Kriterien, an die die Gemeinde gebunden ist, da deren Einvernehmen sonst durch den Kreis ersetzt werden kann.

Mit welchen Bauanfragen befasst sich überhaupt die Gemeinde und welche werden allein vom Kreis beurteilt?

Genehmigungsbehörde eines Bauvorhabens ist grundsätzlich die Kreisverwaltung in Ratzeburg. Liegt ein Bauvorhaben in einem bestehenden Bebauungsplan und weicht nicht von dessen Vorgaben ab, wird die Genehmigung ohne Beratung in der Gemeinde über den Kreis erteilt. Liegt ein Bauvorhaben in einem Gemeindegebiet, in dem kein Bebauungsplan vorliegt oder weicht ein Bauvorhaben von dessen Vorgaben oder der Gestaltungssatzung der Gemeinde ab, hat die Gemeinde das gemeindliche Einvernehmen dieser Bauvorhaben im Planungsausschuss zu beraten und zu erteilen, bevor es vom Kreis genehmigt wird. Der Ausschuss prüft in diesem Fall, ob sich das Bauvorhaben in die nähere Umgebung einfügt.

Gebiete ohne Bebauungspläne sind in verschiedenen Bereichen Dassendorfs vor Jahrzehnten entstanden wie im Müssenweg, Bornweg, Rotdornweg. Einschränkungen eines B-Plans gelten hier nicht.

Die Prüfung nach § 34 erfolgt anhand von vier festgelegten Kriterien: nach Art und Maß der Nutzung, Bauweise und überbauter Fläche. Der Planungsausschuss prüft außerdem, ob das Gebäude der Gestaltungssatzung der Gemeinde entspricht oder ob es sich um ein privilegiertes Bauvorhaben handelt – z.B. auf landwirtschaftlichen Hofflächen, für die besondere Genehmigungsrechte gelten. Werden die zu überprüfenden Merkmale eingehalten, muss die Gemeinde ihr Einvernehmen erteilen – es würde sonst vom Kreis ersetzt werden.

Die Gemeinde kann Bauanfragen für ein Jahr zurückzustellen, das gesamte jeweilige Planungsgebiet unter eine Veränderungssperre stellen und in dieser Zeit einen Bebauungsplan aufstellen bzw. verändern – was wegen der Kosten und Intensität eines solchen Verfahrens nur in Ausnahmefällen erfolgt. Darüber hinaus hat die Gemeinde keine Möglichkeit, über geschmackliche Fragen einer Bauanfrage zu befinden.

Derzeit prüft die Gemeinde, die Gestaltungssatzung zu konkretisieren.

Bürgermeisterin Martina Falkenberg

 

Aktuell März 2014

Bebauungsplan 27 auf der Zielgeraden

Die Gemeindevertretung hat – nach erneuter Beratung im Planungsausschuss - auf ihrer Sitzung am 4. März mehrheitlich mit den Stimmen von SPD, GUD und Grünen die abschließenden Beschlüsse zur Flächennutzungsplanänderung und den Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan 27 (Seniorenwohnen samt Wohnbebauung an der B 207) gefasst. Sobald die Genehmigung der zuständigen Landesbehörde zur Flächennutzungsplanänderung vorliegt, kann der Bebauungsplan durch einen entsprechenden Aushang in den Schwarzen Kästen bekannt gemacht werden und erlangt dann Rechtswirksamkeit.  Im Anschluss daran kann mit der Umsetzung der Festsetzungen des Bebauungsplanes begonnen werden. Diejenigen, die ein Grundstück auf diesen Flächen erworben haben, können ihre Bauanträge beim Kreis einreichen.

Für die laufenden Erschließungsarbeiten ist zwar keine Baugenehmigung erforderlich, da es sich aber baurechtlich vor dem Beschluss eines B-Plans um einen Außenbereich im Sinne des §35 BauGB handelt, musste eine Genehmigung nach Landesnaturschutzgesetz für die Abgrabungen und Aufschüttungen im Zusammenhang mit den Erschließungsarbeiten erfolgen, auch weil die betroffene Bodenfläche größer als 1.000 qm und die Bodenmenge mehr als 30 m3 beträgt. Diese Genehmigung für Bodenbewegungen hat die zuständige Kreisbehörde mittlerweile erteilt.

Die Kreisverwaltung hat nach Prüfung der Sach- und Rechtslage den von den Initiatoren eingelegten Widerspruch gegen die Ablehnung des Bürgerbegehrens als unbegründet zurückgewiesen. Ein Bürgerbegehren zum B-Plans 27  ist damit von der Kommunalaufsicht endgültig abgelehnt worden.

Bürgermeisterin Martina Falkenberg

 

Aktuell Februar 2014

Neubaugebiet schreitet voran

Die Erschließung des Baugebietes „Haack‘sche Koppel“ an der Bundesstraße 207 (B-Plan 27) geht planmäßig voran. Abwasser- und Regenwasserleitungen sind bereits verlegt und fertiggestellt. Wasserversorgung und andere leitungsgebundene Einrichtungen werden bei entsprechender Witterung zeitnah folgen. Das Regenrückhaltebecken wurde ausgehoben und zum Schutz gegen Versickerung mit einer 60 bis 100 cm dicken Lehmschicht als mineralischer Dichtung an Sohle und Böschung versehen. Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes „Trockenbecken“, das sich nur im Falle eines Starkregenereignisses mit Wasser füllt, um dieses in gedrosselter Geschwindigkeit an das Leitungssystem abzugeben. Für zusätzlichen Schutz wurde das Becken außerdem mit einem geregelten Notüberlauf zum Leitungssystem ausgestattet.

Für den Lärmschutzwall entlang der Bundesstraße hat der Erschließer die notwendige Baugenehmigung eingereicht. Es wird sich um eine Wall/Holzwand – Kombination handeln (wie schon im östlich angrenzenden Bereich hin zur Kreuzung) mit einer Gesamthöhe von vier Metern, die entsprechende Lärmschutzregelungen für Wohngebiete vorschreiben. Der Wall wird zunächst mit Rasen versehen, bis er sich gesetzt hat. Später wird straßenseitig eine Bepflanzung mit regional üblichem Gehölz vorgenommen.

Ist Ihnen auch ein kleiner weißer Bungalow aufgefallen, der noch auf dem Baugelände verblieben ist? Das Häuschen ist in den Besitz der Erschließungsgesellschaft übergegangen, die es jetzt für die Unterbringung der Bauarbeiter nutzt.

Bürgermeisterin Martina Falkenberg

Aktuell Dezember 2013

Seniorengerechtes Wohnen für Dassendorf

Anlass für das Neubaugebiet im Bebauungsplan 27 ist das langjährige Ziel der Gemeinde, ein seniorengerechtes Wohnen im Ort zu schaffen und damit Dassendorferinnen und Dassendorfern die Möglichkeit bieten, auch im Alter und mit körperlichen Einschränkungen  in dafür geeignetem Wohnraum und vertrauter Nachbarschaft möglichst lange eigenständig zu leben, ohne die Kontakte im Ort aufgeben zu müssen.

Seniorengerechtes Wohnen (auch betreutes Wohnen oder Wohnen mit Service) ist nicht zu verwechseln mit einem Senioren- oder Pflegeheim. Es beinhaltet barrierefreien Wohnraum (meist zur Miete) mit einem angeschlossenen, getrennt zu buchenden, Serviceangebot.

Barrierefreies Wohnen berücksichtig bauliche Maßnahmen, die ein selbstständiges Leben trotz körperlicher Handicaps erleichtern wie schwellenlose Türen, barrierefrei erreichbare Terrassen und Balkone, Fahrstühle, rollstuhlgerechte Flure und niveaugleiche Duschen. Ziel dieses Konzepts ist es, den Bewohnern bis ins hohe Alter und auch bei Pflegebedürftigkeit ein Verbleiben in ihrer Wohnung zu ermöglichen. Der betreuende Service stellt sicher, dass in akuten Fällen schnelle Hilfe über ein Hausnotrufsystem herbeigerufen werden kann.

Die Träger dieser Einrichtungen bieten regelmäßige Sprechzeiten für unterstützende Beratungen, die Vermittlung und Organisation medizinischer Hilfe bei akuter Erkrankung und weiterer Hilfen wie haushaltsnahe Dienstleistungen an. Menschen ohne Hilfebedarf bis zur pflegerischen Versorgung in der eigenen Häuslichkeit durch einen ambulanten Pflegedienst „Rund-um-die-Uhr“ können nebeneinander in diesen Anlagen wohnen.

Eine betreute Wohnanlage bietet außerdem ein nachbarschaftliches Miteinander. Die Bewohner können Gemeinschaftsräume für soziale und kulturelle Angebote nutzen, die auch von Bürgerinnen und Bürgern besucht werden können, die nicht in der Seniorenwohnlage wohnen.

Vielerorts wurden Anlagen für betreutes Wohnen schon gebaut. Etliche Dassendorferinnen und Dassendorfer sind bereits fortgezogen, da es vor Ort bisher kein derartiges Angebot gibt. Dem wollen wir nun mit den Planungen im Bebauungsplangebiet 27 „Haack´sche Koppel“ Abhilfe schaffen. Bereits im nächsten Jahr soll die Einrichtung gebaut werden und 2015 bezugsfertig sein.

Parallel führt der Investor des Seniorenwohnprojektes Gespräche mit möglichen Betreibern der Anlage, in die auch die Gemeinde und der Seniorenbeirat einbezogen sind. Steht der Träger der Anlage fest, planen wir im Frühjahr 2014 eine Informationsveranstaltung, in der der Betreiber, der Investor und die Gemeinde das Seniorenwohnen in Dassendorf  öffentlich vorstellen werden.

Bürgermeisterin Martina Falkenberg         

 

 

Aktuell November 2013

Erschließung des neuen Wohngebiets beginnt

Wie bereits in der Oktober-Ausgabe von Sachsenwald Aktuell angekündigt, haben die Erschließungsarbeiten im künftigen Bebauungsplangebiet 27 an der B 207 begonnen. Anfang Oktober hatte die Lauenburgische Sparkassen-Immobilien GmbH einen Antrag auf  vorzeitigen Erschließungsbeginn gestellt, dem die Gemeinde nach Prüfung stattgegeben hat.

Grundlage für diese Entscheidung ist § 125 Abs. 2 des Baugesetzbuches, der unter bestimmten Voraussetzungen die Herstellung der Erschließungsanlagen gemäß den vorläufigen Regelungen des in der Aufstellung befindlichen Bebauungsplanes zulässt und eine Umsetzung der Vereinbarungen aus dem im Frühjahr 2013 geschlossenen städtebaulichen Verträgen zwischen Gemeinde und Erschließer ermöglicht.

Für Hochbauten trifft eine solche Regelung nicht zu. Hierfür notwendige Bauanträge an den Kreis können erst nach erfolgtem B-Plan-Satzungsbeschluss durch die Gemeinde gestellt werden, der bereits Anfang Oktober nach Auslegung der Unterlagen und Abwägung eingegangener Stellungnahmen im Planungsausschuss erfolgen sollte, jedoch nicht beschlossen werden konnte aufgrund eines Urteils, das das Bundesverwaltungsgericht im Sommer 2013 in einem anderen Fall in Stuttgart getroffen hat und das bundesweit Auswirkungen auf die Anforderungen an die Auslegung von Umweltbelangen in Planungsverfahren hat.

Der Planungsausschuss wird am 5. November um 20 Uhr über den erneuten Entwurfs - und Auslegungsbeschluss beraten. Wird dieser beschlossen, werden die Unterlagen erneut öffentlich ausgelegt und die Gemeindevertretung könnte Anfang nächsten Jahres den Satzungsbeschluss fassen.

Martina Falkenberg, Bürgermeisterin

 

Aktuell Oktober 2013

Dassendorf kann sich (vorerst) nicht weiter entwickeln

Geesthacht, Hohenhorn, Hamwarde, Worth, Wiershop und Dassendorf hatten ein Gespräch mit der Kreisplanung geführt, um gemeinsam eine Gebietsentwicklungsplanung zu beauftragen, sich in Sachen Bau- und Gewerbegebietsplanungen abzustimmen und die Nachfragesituation in Geesthacht zusammen mit den Umlandgemeinden zu regeln.

In weiteren Gesprächen mit der Landesplanung in Kiel ist jedoch deutlich geworden, dass die Beteiligung Dassendorfs an einem solchen Konzept wenig zielführend sein würde. Die Möglichkeiten Dassendorfs, sich in Einwohnerzahl und Gewerbeansiedlung weiter zu entwickeln, sind durch die Landesplanung begrenzt. Diese legt seit Jahrzehnten ein sogenanntes „Achsenkonzept“ für die Entwicklung in den Gemeinden zugrunde, nach dem die Entwicklungsachsen östlich Hamburgs in den Gemeinden entlang den Bahnlinien Hamburg - Berlin und Geesthacht - Bergedorf (Strecke der „Karoline“) liegen. Die Bundessstraße 207 ist in diesem Landeskonzept nicht als Entwicklungsachse berücksichtigt.

Somit liegt Dassendorf genau zwischen diesen beiden Entwicklungsachsen, an denen das Land festhält. Auswirkungen hatte dies zuletzt bei der Planung des REWE-Marktes, bei der Dassendorf vom Land nur eine Marktgröße für den örtlichen Bedarf bewilligt wurde – auch wenn offensichtlich ist, dass gerade die Lage im Kreuzungsbereich der B 207 und B 404 den Standort für einen Zwischenstopp interessant macht. Das Land zeigt sich mittelfristig nicht bereit, von diesem – aus Dassendorfer Sicht überholten – Achsenkonzept abzurücken.

Vor diesem Hintergrund wird sich die Gemeinde Dassendorf  an einer Gebietsentwicklungsplanung mit Geesthacht finanziell nicht beteiligen, da keine Aussicht besteht, dass Dassendorf auch in irgendeiner Weise davon profitieren könnte.

Martina Falkenberg, Bürgermeisterin

 

Aktuell Juni 2012

Bebauungspläne vor der Änderung

In der vergangenen Wahlperiode wurden die Bebauungspläne (B-Pläne) der Waldsiedlung von der CDU mit umfangreichen Baufenster-Einschränkungen belegt. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Planungsausschuss mehrheitlich die Aufhebung dieser Planungsänderungen beschlossen. Jetzt wird das Verfahren zügig weitergeführt.

In seiner nächsten Sitzung am 14. Juni um 19.30 Uhr in der Alfried-Otto-Schule befasst sich der Planungsausschuss mit Sachstandsberichten und Auslegungsbeschlüssen insbesondere für den Bereich des B-Plans Nr. 1.4, der das Gebiet westlich des Kreuzhornwegs betrifft. Außerdem wird es neue Informationen geben zur Änderung des Bebauungsplans am Sportplatz zur Schaffung eines Ausweichsportplatzes hinter der ehemaligen Tennishalle, zu einer kleineren Änderung des B-Plans , um einzelne Baufenster nördlich „Im Winkel“, westlich „Friedrichsruher Weg“ zu ermöglichen sowie zu einer möglichen B-Plan-Änderung im südöstlichen Bereich der „Hauskoppel“. Der Flächennutzungsplan soll an der nördlichen Bargkoppel hinsichtlich Gewerbegebiet/ Mischgebiet geändert werden.

Die Beratungen dazu finden jeweils öffentlich statt. Zuhörer sind herzlich willkommen sich zu informieren.

Karl-Hans Straßburg, Planungsausschuss-Vorsitzender

 

Aktuell Oktober 2011

Aus der Gemeindevertretung

Neue Regelungen für die örtliche Bebauung

Für die am Karpfenteich angrenzende Wochenendsiedlung „Im Wald“ hat die Gemeindevertretung einer Änderung des Flächennutzungsplans zugestimmt. Hier ist künftig nicht mehr Wohnbebauung ausgewiesen, sondern Grünfläche mit Pflanzgeboten. Die Wochenendhäuser sind in ihrem Bestand geschützt. Die getroffene Ausweisung als Grünfläche mit Pflanzgebot dient dem Erhalt des Baumbestandes. Die derzeitige Nutzung wird extensiviert, damit ist eine weitere Bebauung zukünftig in diesem Bereich ausgeschlossen.

Auch für den Erhalt des Hundeausbildungsplatzes an der B 207 am Ortseingang Dassendorf (aus Richtung Kröppelshagen) wurden entsprechende Änderungen des Flächennutzungs- und Bebauungsplans beschlossen. Außerdem stimmte die Gemeindevertretung einer Bebauungsplanänderung des Meyerswegs zu. Hier wurde das Berechnungsverfahren der überbaubaren Fläche der derzeitigen Baunutzungsverordnung angepasst, um eine Schlechterstellung der Bauherren gegenüber anderen B-Planbereichen entgegenzuwirken.

Bürgermeisterin Martina Falkenberg

 

Aktuell Mai 2011

Windenergie braucht Flächen

Vor dem Hintergrund der angestrebten Wende zu erneuerbaren Energien ist zum 1. April ein Erlass des Innenministeriums zum schnelleren Ausbau der Windenergie in Kraft getreten. Außerdem tritt ein neuer Regionalplan in Kraft, der voraussichtlich Eignungsflächen für Windenergie u.a. zwischen Brunstorf und Dassendorf ausweist. 

Die Gemeinde Dassendorf hatte bereits vor einiger Zeit einstimmig die Schaffung von Windrädern auf ihrem Gebiet abgelehnt, ist nun aber von Kiel erneut aufgerufen, eine Stellungnahme diesbezüglich abzugeben. Auch bei ablehnender Stellungnahme der Gemeinde kann es zu einer solchen Eignungsfläche zwischen Dassendorf und Brunstorf kommen. Die Gemeindegremien werden sich dazu mit Flächennutzungs- und Bebauungsplänen auseinandersetzen, um ihre Planungshoheit wahrzunehmen und möglicherweise Vorgaben von Lage, Höhe und Anzahl von Anlagen festzulegen bzw. einzuschränken.

Bündnis 90/Die Grünen Ortsverband Sachsenwald plant zu „Windräder zwischen Dassendorf und Brunstorf“ einen fachkundigen Infoabend am 18. Mai 2011 im Multifunktionssaal.

 

Planungsausschuss

Vom Getränkemarkt bis zur Seniorenwohnanlage

Auf seiner Sitzung am 5. April hat der Planungsausschuss mehrere Beschlüsse gefasst, so die Aufstellung der Bebauungsplanänderung zur Umsiedlung des Getränkemarktes an den neuen Rewe-Standort. Themen waren auch die Erschließung des neuen Gewerbegebietes und die mögliche Schaffung einer Fläche für eine Skaterbahn.

Die am Karpfenteich angrenzende Wochenendsiedlung „Im Wald“ soll im Flächennutzungs-plan künftig nicht mehr als Wohnbebauung ausgewiesen werden, sondern als Grünfläche mit Pflanzgeboten. Die Wochenendhäuser sind in ihrem Bestand geschützt. Eine Ausweisung als „Wald“ wäre in diesem Bereich weder möglich noch sinnvoll, da ein Waldgebiet durch einen breiten Schutzstreifens begrenzt werden muss, wo keine Bebauung erfolgen darf. Damit wäre eine Bebauung am Karpfenteich ausgeschlossen. Außerdem ein als „Wald“ festgesetztes Ge-biet als Wirtschaftswald genutzt werden. Damit sind die dortigen Bäume nicht dauerhaft in ihrem derzeitigen Bestand geschützt. Die getroffene Ausweisung als Grünfläche mit Pflanz-gebot dient dem Erhalt des Baumbestandes. Die derzeitige Nutzung wird extensiviert. Weitere Bebauung wird damit in diesem Bereich ausgeschlossen.

Auch für den Erhalt des Hundeausbildungsplatzes an der B 207 am Ortseingang Dassendorf (aus Richtung Kröppelshagen) hat der Planungsausschuss entsprechende Änderungen des Flächennutzungs- und Bebauungsplans beschlossen. Sämtliche Planungsentwürfe und Be-gründungen werden zeitnah öffentlich ausgelegt.

Der Ausschuss hat über Bebauungsplanänderungen im Bereich der Hauskoppel, verbunden mit der möglichen Schaffung weiterer Bauplätze auf der südlichen Straßenseite, und auf Grundstücken „Im Winkel“ mit der Erweiterung von Baufenstern einzelner Grundstücke bera-ten.

Der Planungsausschuss hat zur Kenntnis genommen, dass das Bauleitverfahren zur Senioren-wohnanlage (Standort nördlich Bargkoppel, südlich Alter Frachtweg) derzeit nicht weiter ge-führt werden kann, da der Kreis Bedenken hinsichtlich der Lärmimmissionen in Bezug auf das umliegende Gewerbegebiet angemeldet hat.

Karl-Hans Straßburg, Vorsitzender des Planungsausschusses

 

 

Aktuell August 2010

Neuer Landesentwicklungsplan

Bundesstraße bleibt Verkehrsachse

Grundsätzlich hat die Gemeinde selbst Planungsfreiheit auf ihrem Gemeindegebiet. Selbstverständlich müssen aber rechtliche Bestimmungen, Baugesetze, umweltrechtliche Beschränkungen, Festlegungen in Regionalplänen und Landesentwicklungsplan bei Vorhaben berücksichtigt und eingehalten werden. Daher gibt es im Verfahren einer Bebauungsplanaufstellung eine Beteiligung der „Träger öffentlicher Belange“. Hierzu gehören Fachdienste des Kreises Herzogtum Lauenburg wie Bauaufsicht, Wasserwirtschaft, Naturschutzbehörde, Denkmalschutz. Auch das Land hat Beteiligungsrechte. Daher kann es aus Sicht einer Gemeinde sinnvoll sein, Planungsvorhaben mit Kreis und Land im Vorfeld zu besprechen. Ein solches Treffen mit Vertretern der Gemeinde, des Bauamtes, des Kreises und des Innenministeriums/ Landesplanung aus Kiel hat im Juli stattgefunden. 

Seniorenwohnanlage, Verlagerung des Rewe-Getränkemarktes, Erschließung des neuen Gewerbegebietes, nachhaltige Möglichkeiten der Schaffung weiterer Wohnbebauung sowie die langfristige Entwicklung eines Sportstättenkonzeptes haben wir dabei thematisiert. Getroffene Aussagen dazu werden die Gemeindevertreter zu gegebener Zeit in den Beratungen der Gemeindegremien herabziehen.

Bereits vor seinem offiziellen Erscheinen berichtete die regionale Presse vom neuen Landesentwicklungsplan. Der B 207 wurde dabei die Funktion einer Entwicklungsachse zugesprochen. Dazu befragt, stellten die Vertreter des Innenministeriums dies richtig: Die B 207 ist auch im neuen Landesentwicklungsplan eine reine Verkehrsachse. Die bisherigen Siedlungsachsen sowie die Einstufungen der Gemeinden in das zentralörtliche System behalten auch im neuen Plan ihre Gültigkeit.

Damit liegt Dassendorf weiterhin nicht auf einer Entwicklungsachse, wird nicht als zentraler Ort eingestuft und hat damit nur eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten im Hinblick auf die Schaffung neuer Wohneinheiten, Erschließung weiterer Gewerbeflächen und der Größe von Einzelhandelsflächen zur örtlichen Versorgung.

Martina Falkenberg, Bürgermeisterin


 

Aktuell November 2008

Das Land plant

Gemeinde Dassendorf nimmt Stellung dazu

Der neue Landesentwicklungsplan (LEP) wird den Landesraumordnungsplan von 1998 ablösen und die räumlichen Entwicklungsziele der Landesplanung für 2010 bis 2025 festschreiben. Die Gemeinde Dassendorf hat eine eigene Stellungnahme zum LEP ausgearbeitet und fristgerecht dem Landesinnenministerium Ende Oktober zugestellt.

 

Unter anderem beantragt Dassendorf die Ausweisung einer Siedlungsachsengrundrichtung entlang der B207 von Bergedorf nach Schwarzenbek. In der bisherigen Festlegung des LEP fällt Dassendorf durch eine unseres Erachtens fehlerhafte Festlegung in den Achsenzwischenraum.

 

Außerdem soll laut LEP die Siedlungsentwicklung außerhalb der Siedlungsachsen auf die zentralen Orte konzentriert werden. Durch diese Festlegungen ist die Gemeinde ist in ihrer Entwicklung ohne sachlichen Grund behindert.

 

Beantragt wird außerdem, die Einschränkungen bei der Ansiedlung von Einzelhandel mit einer Ausnahmeregelung zu versehen. Dies ist bei Gemeinden ohne zentralörtliche Bedeutung (als solche ist Dassendorf bisher eingestuft) möglich, wenn die örtliche Versorgung gefährdet ist. So könnten weitere Einzelhandelsansiedlungen in Dassendorf ermöglicht werden.

 

Ergänzend wurde die Amtsverwaltung von der Gemeindevertretung beauftragt, die Einstufung als ländlicher Zentralort (ersatzweise auch als Gemeinde mit besonderer Funktion ohne zentralörtliche Einstufung) zu beantragen.

 

Die gesamte Stellungnahme zum LEP umfasst zehn Seiten und ist ab sofort unter www.dassendorf.de einzusehen.

Martina Falkenberg, Bürgermeisterin

 


Aktuell September 2008

 

Landesentwicklungsplan (LEP)

Der Planungsausschuss hat am 19. August beschlossen, die Bürgermeisterin zu beauftragen, eine eigene Stellungsmaßnahme der Gemeinde zum LEP vom Amt ausarbeiten zu lassen. Die Gemeinde Dassendorf beantragt, als ländlicher Zentralort anerkannt zu werden, ersatzweise Anerkennung als Ort ohne zentalörtliche Einstufung.

Eine Siedlungsgrundrichtung entlang der B 207 soll ebenso beantragt werden wie eine Erweiterung der Größe von Verkaufsflächen (jetzt mit 800 qm im LEP angegeben). Die Wohneinheiten einer Seniorenanlage dürfen nicht auf die weitere Entwicklung der Wohneinheiten bis 2025 angerechnet werden. Die Gemeindevertretung soll diese Stellungnahme am 7. Oktober beschließen.

 

 


Aktuell August 2008

Die Entwicklung des Landes wird geplant

Dassendorf formuliert seine Stellungnahme

Das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein stellt derzeit den neuen Landesentwicklungsplan 2009 (LEP) auf. Dieser soll den Landesraumordnungsplan 1998 ersetzen.

Der LEP legt fest, wohin sich das Land und seine Regionen bis 2025 entwickeln sollen. Als „Dachplan“ enthält er die Ziele der Raumordnung, die das ganze Land betreffen. Landesweit einheitliche Rahmenvorgaben für viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens wie Wohnungsbau, Wirtschaft und Wissenschaft, Verkehr, Einzelhandel, Energieversorgung, Tourismus, Bildung, Gesundheit und Pflege sowie Natur und Umwelt werden im LEP festgelegt.

Der LEP ist für die Träger der öffentlichen Verwaltung verbindlich, er hat keine unmittelbare Rechtswirkung gegenüber dem Einzelnen.

Mit der Einleitung des Anhörungs- und Beteiligungsverfahrens werden ab sofort alle noch nicht abgeschlossenen Bauleitplanverfahren nach den in der Aufstellung befindlichen Zielen des LEP bewertet.

Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung in Schleswig-Holstein – künftig geht die Bevölkerung zurück und es wird weniger junge und deutlich mehr alte Menschen geben – setzt der LEP bei der Wohnbauentwicklung auf Verdichtung und nicht so sehr auf Ausweisung von weiterem Bauland. Vorhandene Infrastrukturen (Schulen, Kindergärten, Sportanlagen) sind zu nutzen, um weitere Folgekosten zu vermeiden.

Dassendorf selbst trifft diese Einschränkung in der Wohnbauentwicklung durch den LEP nicht. Nach der bisherigen Regelung hätte Dassendorf bis 2025 noch 107 Wohneinheiten schaffen können, nach der neuen Regelung 165 Wohneinheiten.

Es gibt allerdings auch Teile des LEP Konzeptes, die sich - insbesondere im Bereich der Gewerbeansiedlung -  nachteilig für Dassendorf auswirken könnten. So erhalten beispielsweise „zentrale Orte“ im Rahmen von Stadtumlandkonzeptionen Vorrang in ihrer Entwicklung. Dassendorf zählt dabei nicht zu den Orten mit zentraler Bedeutung.

Außerdem hält der LEP weiter am Achsenkonzept von 1929 fest. Im Umkreis von Dassendorf gibt es zwei Entwicklungsachsen. Demnach dürfen sich Orte entlang der Bahntrasse Hamburg-Schwarzenbek bzw. Hamburg-Geesthacht besonders stark entwickeln. Unsere Gemeinde liegt dabei nicht auf einer solchen Achse.

Letzterer Benachteiligung Dassendorfs wird bereits durch die vorbereitete Stellungnahme des Kreises Rechnung getragen, die B207 zwischen Bergedorf und Lübeck als räumliche Nebenentwicklungsachse darzustellen.

Um die besonderen Belange unserer Gemeinde darüber hinaus stärker im LEP zu berücksichtigen, wird in der öffentlichen Planungsausschuss-Sitzung am 19. August über eine eigene Stellungnahme Dassendorfs beraten.

Martina Falkenberg, Bürgermeisterin

 

 

Gemeinde Dassendorf
bgm-dassendorf(at)amt-hohe-elbgeest.de