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Februar 2016

Nachdem im Dezember Kekse backen in der Grundschul-Küche mit Anka und Friends auf dem Programm stand, traf sich eine Gruppe von 20 Personen Mitte Januar wieder im Multifunktionssaal zum gemütlichen Austausch und Spielen.

 

Inzwischen leben über 40 meist männliche Schutzsuchende aus Syrien, Irak, Armenien, Albanien in Dassendorf in dezentralen Unterkünften. Sie lernen fleißig deutsch und suchen Arbeit und bezahlbare Wohnungen als anerkannte Flüchtlinge.


HelferInnen werden weiterhin dringend benötigt, die Spaß an interkulturellen Begegnungen haben, die bereichern!

 

Bei Interesse gerne melden bei Olof Masch unter fluechtlinge-dassendorf@web.de oder per Telefon 04104 - 15 76 oder bei Heiner Baumann unter 04104 - 63 95.

 

Wer Heiner Baumann live erleben möchte, sollte sich diese beiden Videos ansehen:

 

http://www.rtlnord.de/nachrichten/in-dassendorf-sind-fluechtlinge-willkommen.html#comment

 

 

http://www.rtlnord.de/nachrichten/nachbarn-unterstuetzen-fluechtlinge-in-dassendorf.html

 

Viel Spaß beim Gucken und vielleicht bei der Alltagsbegleitung unserer neuen Nachbarn?

 

Susanne Nowacki

Schriftführerin Willkommen in Dassendorf e.V.

Spendenkonto

 

Dezember 2015

Asylsuchende sind gut untergebracht und betreut in Dassendorf

Bei der Einwohnerversammlung am 10. November erläuterte Bürgermeister Martina Falkenberg das Amtskonzept der dezentralen Unterbringung von Asylsuchenden in kleinen Wohneinheiten. Die Leitende Verwaltungsbeamtin Brigitte Mirow stellte den aktuellen Stand der Unterbringung und weitere Planungen speziell in Dassendorf vor.

 

Mitte November sind im Amtsgebiet 212 Personen untergebracht, davon 36 Asylbewerber in der Gemeinde Dassendorf. Die syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge stellen hier mit knapp 20 Männern die größte Volksgruppe, aber auch Menschen aus dem Irak, Afghanistan, Armenien oder vom Balkan sind in Dassendorf untergebracht und warten auf die Entscheidungen in ihren Asylverfahren. Wohin sie nach ihrer Anerkennung ziehen werden, ist meist noch völlig offen.

 

Das Amt Hohe Elbgeest ist für die Unterbringung von Asylbewerbern in den zehn Amtsgemeinden zuständig. Die persönliche Unterstützung übernimmt der Helferkreis „Willkommen in Dassendorf“. Hier kümmern sich gut 20 Dassendorfer ehrenamtlich im Sprachunterricht, Begleitung zu Ämtern oder Ärzten, Ausstattung mit Fahrrädern oder Kleidung sowie Ausflügen in die Umgebung. Dabei rückt zunehmend die Wohnraum-Versorgung von anerkannten Flüchtlingen in den Mittelpunkt.

 

Angesichts der nicht ausreichend vorhandenen Sozialwohnungen ist der Umzug der anerkannten Flüchtlinge derzeit nahezu unmöglich.

 

Noch reicht der freie Wohnraum für 150 Asylbewerber im Amtsgebiet, aber bis Ende 2016 erwartet das Amt Hohe Elbgeest insgesamt bis zu 600 Asylsuchende in den Amtsgemeinden. Dafür muss in den kommenden Monaten Vorsorge getroffen werden. In Dassendorf wird derzeit über den Erwerb von zwei Häusern verhandelt, in die ab Februar 2016 jeweils gut 20 Personen einziehen werden. Die kommunale Unterbringung wird von Land (70 Prozent) und Kreis (30 Prozent) refinanziert.

 

„Ich bin optimistisch, dass wir es vermeiden können, eine Notunterkunft einzurichten für überraschende Zuweisungen des Kreises“, betonte die LVB Mirow. Tatsächlich gibt es Überlegungen, das Supermarkt-Gebäude am Falkenring zu einer Notherberge umzubauen, da dieses das einzige verfügbare Gebäude im Amtseigentum ist. Andererseits soll im kommenden Sommer dort der Umbau zu dringend benötigten Büros für die Amtsverwaltung beginnen.

 

„Wir konnten bisher in Dassendorf ausreichend Wohnraum anmieten oder kaufen, um keine Container errichten zu müssen, die ein anderes Wohngefühl den schwer traumatisierten Menschen vermitteln würden“, so Brigitte Mirow.

 

Bürgermeisterin Martina Falkenberg berichtete von Planungen eines örtlichen Investors, acht Wohnungen bis Mitte 2016 in Dassendorf zu errichten, um diese dem Amt zur Verfügung zu stellen für Asylsuchende und anerkannte Flüchtlinge, denen er auch Arbeitsplätze anbieten möchte. (snow)

 

Oktober 2015

 

Liebe UnterstützerInnen des Dassendorfer Helferkreises,
 
nach den guten Erfahrungen des ersten Treffens von Helfern, Asylbewerbern und interessierten Gästen konnte ichfür “Willkommen in Dassendorf e.V.” das letzte Oktober-Wochenende (30./ 31.10.) und den 15. bis 16. Januar im Multifunktionssaal für weitere Treffen reservieren (pdf)
 
Nach dem bekannten Muster, dass wir uns
  • am 31. Oktober bzw. am 16. Januar um 14.30 Uhr zum Aufbau treffen
  • im Multifunktionssaal, Christa-Höppner-Platz
  • ab 15 Uhr mit dem
  • Klönschnack in gemütlicher Runde starten können,
  • bei dem wir uns am Büfett stärken
  • (bitte etwas weniger Kuchen und Essen als beim ersten Mal mitbringen ;-) )
  • nichtalkoholische Getränke bereit stehen
  • Kaffee und Tee in Thermoskannen mitgebracht werden
  • wir gemeinsam abbauen (irgwann zwischen 17 und 18 Uhr)
werden wir sicher wieder einen interessanten und anregenden Nachmittag verbringen.
 
Anmeldungen sind nicht erforderlich, aber möglich (mail)
 
Mit den besten Grüßen

Susanne Nowacki
"Willkommen in Dassendorf e.V."
Schriftführerin
04104 - 699 748
NEU: 0176 418 328 79

 


WOHNRAUM gesucht!

Nicht nur das Amt Hohe Elbgeest sucht Unterkünfte für Asylbewerber, auch die anerkannten Flüchtlinge suchen dringend günstige (Sozial-)Wohnungen von einem bis vier Zimmern, für Einzelpersonen oder Familien.

 

Ihre Anerkennung berechtigt die Flüchtlinge, sich in der ganzen Bundesrepublik niederzulassen. Einge möchten aber gerne in der näheren Umgebung oder direkt in Dassendorf bleiben, da sie hier Menschen kennengelernt haben und Freundschaften entstanden sind.

 

Mit dem Auszug aus der Unterkunft würden auch wieder Plätze für weitere schutzsuchende Asylbewerber frei, so dass das Amt entlastet würde.

 

Bitte melden Sie sich bei dem Helferkreis, wenn Sie passenden Wohnraum anbieten können - Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Susanne Nowacki

 


September 2015

Hier können Sie Sachspenden für Asylbewerber, Flüchtlinge und bedürftige im Amtsgebiet Hohe Elbgeest Montag bis Mittwoch von 15 bis 19 Uhr abgeben.

 

 

 

 

August 2015

Im Moment kommen wöchentlich neue Schutzsuchende in das Amtsgebiet und auch die Liegenschaften in Dassendorf - alle angemietet vom Amt Hohe Ebgeest mit zwei bis maximal 12 Plätzen über Dassendorf verteilt - werden genutzt.

 

Wir suchen dringend weitere Unterstützer, die ein bisschen Freizeit einbringen möchten, um den Asylbewerbern beim Einleben in den deutschen Alltag zu helfen.

 

Hilfe reicht von Sprachunterricht bis zu Arztbesuchen oder Behördengängen - aber auch Touren mit dem Rad oder zu Fuß in Dassendorf und Umgebung oder in den nahen Hansestädten sind bei den Neuankömmlingen sehr beliebt.

 

Wer Lust, Zeit und Interesse hat, egal welchen Alters, meldet sich bitte bei Susanne Nowacki, 04104 699 732 oder per mail an  susnow(at)hotmail.de.

 

Dringend gesucht wird immer noch vom Helferkreis Willkommen in Dassendorf e.V.

Lagerraum, um Spenden (Räder, Kleinmöbel, Spielsachen) lagern zu können.

Wer kann kostenlos in Dassendorf Lagerraum zur Verfügung stellen?

 

Susanne Nowacki

Schriftführerin Willkommen in Dassendorf e.V.

 

 

Juli 2015

Aktuelles zu Willkommen in Dassendorf e.V.

 

Wir haben lange nichts Neues mehr zum Helferkreis berichtet - was aber nicht heißt,

dass nicht inzwischen einiges passiert ist.

Im Gegenteil hat sich soviel ereignet, dass keine Zeit blieb, immer alles auf dem Laufenden zu halten.

 

In Dassendorf wohnen Mitte Juli 2015 24 Asylbewerber. Einer wude zum 31. Mai 2015 nach Österreich zurücküberstellt, eine serbische Familie ist in ihre Heimat zurückgekehrt.

 

In den kommenden Tagen wird eine syrische Familie erwartet und zwei weitere Asylbewerber ziehen in ein kleines Haus mitten in Dassendorf.


Alle Asylbewerber sind gut untergebracht und werden vom Helferkreis nachbarschaftlich unterstützt beim Alltagsleben, Behörden- und Arztterminen, aber vor allem beim Erlernen der deutschen Sprache. Fahrradtouren, Fußballspielen oder Ausflüge bereichern den Alltag, der durch die langwierigen Asylverfahren sehr erschwert wird.

 

Mit den gespendeten Fahrrädern erobern sich die Asylbewerber die Umgebung und wundern sich über den wechselhaften deutschen Sommer.

 

Inzwischen wurde der Verein "Willkommen in Dassendorf e.V." als gemeinnützig anerkannt und hat ein eigenes Spendenkonto:

 

Willkommen in Dassendorfe.V., Hamburger Volksbank,

IBAN: DE07 2019 0003 0011 8361 05, BIC GENODEF1HH2

 

Spenden bis 200 Euro werden mittels Überweisungsbeleg oder Kontoauszug vom Finanzamt steuermindernd beim Spender anerkannt. Ab 200 Euro erstellt der Verein gerne eine Spendenquittung.

 

Aktuell sammeln wir Spenden, um vier der Asylbewerber bei ihren Gerichtsverfahren finanziell unterstützen zu können. In naher Zukunft rechnen wir mit der Anerkennung weiterer Asylsuchenden als Flüchtlinge. Bisher haben zwei der syrischen Männer diesen angestrebten Status erreicht. Einer wird seine vierköpfige Familie nachholen können, die noch in Syrien ausharren musste.


Darum wird er Dassendorf verlassen und zu seiner Schwester nach NRW ziehen. Wie es dem anderen Flüchtling ergangen ist, konnten Sie im WochenendAnzeiger am 11. Juli lesen oder hier.

 

Für die Helferinnen und Helfer kommen neue Nachbarn nach Dassendorf und es gilt wieder, Kontakte und Vertrauen aufzubauen.

Wer sich auch engagieren möchten, als HelferIn, SpenderIn, UnterstützerIn, ist herzlich willkommen bei "Willkommen in Dassendorf e.V."! Vor allem bei Ausflügen und Freizeitangeboten besteht noch ein weites Betätigungsfeld!
 

Susanne Nowacki, Schriftführerin Willkommen in Dassendorf e.V.

04104-699 732, susnow(at)hotmail.de

 

März 2015

Sachsenwald Aktuell

Unterbringung der Asylbewerber fordert Amt und Gemeinden

Die Städte und Ämter im Kreis Herzogtum Lauenburg müssen in diesem Jahr voraussichtlich deutlich mehr Asylbewerber aufnehmen als bislang prognostiziert. Ging die Kreisverwaltung bis Anfang Februar noch von 1.000 auf die Kommunen zu verteilende Asylbewerber aus, musste die erwartete Anzahl jetzt auf 1.500 erhöht werden.

 

Derzeit bekommt der Kreis wöchentlich 20 bis 30 Personen zugewiesen. Aufgrund dieser Zahlen ist die Prognose für 2015 hochgerechnet worden. Es ist auch nicht auszuschließen, dass diese Zahlen im Laufe des Jahres ggf. noch nach oben korrigiert werden müssen.

 

Das Amt Hohe Elbgeest hat derzeit 112 Personen im Amtsgebiet dezentral untergebracht. Bis Ende 2015/ Anfang 2016 stellt sich das Amt auf die Unterbringung von bis zu 200 Personen ein. Dazu wurden zum Teil Häuser oder Wohnungen vom Amt für Asylbewerber angemietet.

 

In Dassendorf konnte bisher Wohnraum für rund 30 Menschen geschaffen werden. Diese wohnen dezentral im Wohngebiet und werden neben den Leistungen, die sie von der Verwaltung erhalten, vom ehrenamtlichen Helferkreis „Willkommen in Dassendorf e.V.“ betreut.

 

Wer mithelfen möchte bei Sprachunterricht oder Alltagsfragen der neuen Nachbarn, meldet sich unter fluechtlinge-dassendorf@web.de oder telefonisch unter 04104 - 15 76.

 

Auch in den anderen Amtsgemeinden werden Asylbewerber untergebracht, teils in angemieteten Wohnungen, teils in eigens dafür aufzustellenden Containern. In Kröppelshagen baut das Amt eine Unterkunft für 40 Menschen.

 

Da die dezentrale Unterbringung in angemietetem Wohnraum in Dassendorf gelingt und Vermieter geeigneten Wohnraum zur Verfügung stellen, ist es für Dassendorf nicht vorgesehen, eine Containeranlage oder Sammelunterkunft zu errichten.

 

Vielen Dank an alle, die dies hier in Dassendorf ermöglichen.

Bürgermeisterin Martina Falkenberg

 

Die Zahlen der Prognose:

1.500 Asylbewerber prognostiziert der Kreis in diesem Jahr 2015 für das Herzogtum Lauenburg. 700 Asylsuchende werden in den Städten Geesthacht, Lauenburg, Mölln, Ratzeburg, Wentorf und Schwarzenbek untergebracht. 800 Menschen werden den acht Ämtern im Kreis Herzogtum Lauenburg zugewiesen.

Das Amt Hohe Elbgeest wird als bevölkerungsreichstes Amtsgebiet 153 Asylbewerber aufnehmen.

 


 

Hier finden Sie die Notizen zu dem Treffen am 18. März 2015.

 

Treffen aller Dassendorfer Helfer am

Mittwoch 18. März um 20 Uhr im Multifunktionssaal, Christa-Höppner-Platz 1.

Gäste oder interessierte künftige Mithelfer sind sehr willkommen.

 


 

Weitere Helfer gesucht für „Willkommen in Dassendorf“

 

Fast 20 Dassendorferinnen und Dassendorfer haben sich in den vergangenen Wochen ohne große Formalitäten zusammen getan, um Asylsuchenden in ihrer neuen Umgebung am Sachsenwald helfend zur Seite zu stehen. Ab Oktober 2014 wurden inzwischen 25 Menschen in mehreren angemieteten Dassendorfer Häusern oder Wohnungen untergebracht.

 

Für 22 männliche Asylsuchende aus Syrien, Kosovo oder Albanien werden Sprachkurse organisiert, Besuche bei Ärzten oder in Sozialkaufhäusern begleitet. Drei junge Männer besuchen inzwischen die DaZ (Deutsch als Zweitsprache) – Klasse im Beruflichen Bildungszentrum Mölln. Zwei helfen bei der Schwarzenbeker Tafel mit oder besuchen begeistert die Schulungsabende der Freiwilligen Feuerwehr Dassendorf. Beim Neujahrs-empfang Ende Januar waren einige von den Flüchtlingen unter den Gästen und konnten weitere Kontakte knüpfen. Viele Besucher spendeten spontan für den neuen Verein „Willkommen in Dassendorf“, so dass 390 Euro zusammenkamen.

 

„Vor allem bei den Sprachkursen, aber auch im ganz Alltäglichen wie Einkaufen oder Erkundung der Umgebung brauchen wir dringend zusätzliche Mitstreiter“, wendet sich Olof Masch, erster Vorsitzender von „Willkommen in Dassendorf e.V.“, an die Dassendorfer. In den kommenden Monaten werden weitere Asylbewerber auch in Dassendorf untergebracht. Sie alle sollen sich in der neuen Umgebung schnell zurechtfinden und Teil der dörflichen Gemeinschaft werden, unabhängig davon, aus welchem Grund sie sich bei uns eine bessere Zukunft erhoffen.

 

Wer mithelfen möchte, um die Aufgaben auf viele Schultern zu verteilen, wendet sich per Mail an fluechtlinge-dassendorf(at)web.de, telefonisch an Olof Masch unter 04104 - 15 76 oder an Susanne Nowacki unter 04104-699 732, susnow(at)hotmail.de.

 

Dabei bestimmt selbstverständlich jeder Helfer und jede Helferin, in welchem Umfang, womit oder wobei er oder sie unterstützen möchte. „Sie werden viele neue Dinge kennenlernen, die Ihr Leben bereichern werden“, verspricht Olof Masch den zukünftigen ehrenamtlichen Helfern.

 

Immer wieder gesucht sind Kleiderspenden, die das DRK Aumühle für die umliegenden Gemeinden gerne entgegennimmt. Bitte den Abgabetermin absprechen unter 0177 46 45 406.

Susanne Nowacki, Schriftführerin Willkommen in Dassendorf

04104 699 732

 

Ein toller Beitrag über unsere Flüchtlinge lief im März 2015 auf rtl Nord

 


 

Februar 2015

Das Internationale Frauenfrühstück auch dieses Jahr regelmäßig im Amtsrichterhaus

 

Es wird geplaudert, gefragt, gefrühstückt… ein heiteres Summen vieler Stimmen geht durch den Raum, wenn Frauen aus aller Welt sich austauschen.

 

Jede, die möchte, bringt etwas für das Frühstücksbuffet mit. Eingeladen sind alle Frauen aller Länder, egal wie gut ihre Deutschkenntnisse sind.

 

Außerdem sind deutsche Frauen willkommen, die eine Sprachpatenschaft anbieten möchten.

Das internationale Frauenfrühstück findet jeden ersten Dienstag im Monat von 9:30-11:30 im Amtsrichterhaus in Schwarzenbek statt (demnächst am 3.2.).

Petra Michalski

Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Schwarzenbek

 

 

 

 

Vielen Dank!

Beim Neujahrsempfang kamen bei einer spontanen Spendensammlung

fast 400 Euro für "Willkommen in Dassendorf" zusammen!

Vielen Dank an alle Spender und Spenderinnen - und an Lennart Fey, der

eifrig mit dem Spendenhaus auf Sammeltour gegangen ist!

Susanne Nowacki

Schriftführerin "Willkommen in Dassendorf"

 

 

Im Geesthachter Anzeiger stand am 21. Januar mehr zur Vereinsgründung (jpg)

"Willkommen in Dassendorf".

 


 

Januar 2015 im Sachsenwald Aktuell

Willkommen in Dassendorf

Zur ehrenamtlichen Hilfe für die Flüchtlinge hat sich ein Helferkreis gebildet, der derzeit eine Vereinsgründung unter dem Namen „Willkommen in Dassendorf e.V.“ vorbereitet. Die Gemeinde hatte den Helfern zu diesem Zweck 500 Euro als Sofortmittel zukommen lassen. Die ehrenamtliche Arbeit wie Begleitung zu Ärzten und Behörden sowie regelmäßige Besuche samt Deutschunterricht und vieles mehr wird von den Asylbewerbern gut angenommen. Die Gemeinde dankt allen ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz!

Am 1. Dezember fand auf Initiative des Amtes Hohe Elbgeest ein Treffen statt der Helferkreise aus Dassendorf, Aumühle und Kröppelshagen mit Bürgermeistern, Schulen, Kitas unter Beteiligung des zuständigen Kreismitarbeiters in Sachen Flüchtlinge, Karsten Fries und der Migrationsberatung der AWO, Lisa Peters,. Informationen wurden ausgetauscht und die Vielschichtigkeit des Themas Asyl wurde deutlich.

Infomaterial dazu finden Sie auf der Homepage des Amtes www.amt-hohe-elbgeest.de unter Aktuelles – Flüchtlinge/ Asyl. Aktuelle Infos zum Thema Asylbewerber in Dassendorf und Helferkreis finden Sie auf der Dassendorf-Webseite dassendorf.de unter Aktuelles/ Helfer Flüchtlinge.

Bürgermeisterin Martina Falkenberg

 

15. Januar 2015

Liebe Unterstützer des Helferkreises für Flüchtlinge in Dassendorf,

wir haben am Mittwoch, 14. Januar, mit 15 Gründungsmitgliedern den Verein
“Willkommen in Dassendorf” gegründet, um uns noch besser der inzwischen 18 Flüchtlingen annehmen zu können.
Weitere Mitglieder sind willkommen, ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben.
Mehr Informationen gibt auch der 1. Vorsitzende Olof Masch, 04104 - 15 76.
Weitere Vorstandsmitglieder sind Dr. Heike Gawor, Meike Gertz und Rolf Demme.
 
Angesichts der andauernden Asylverfahren geht es uns vor allem um Sprachkurse, die wir anbieten und noch ausweiten möchten.
Möglicherweise wird über die VHS Dassendorf ein STAFF-Kurs Deutsch 5x pro Woche mit jeweils 2 Stunden angeboten, Honorar pro Stunde 24 Euro.
Wir sind darum auf der dringenden Suche nach Lehrkräften, pensioniert oder noch im Studium oder Beruf, die den jungen Männern Deutsch beibringen möchten. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie daran Interesse haben.
 
Außerdem suchen wir weiterhin nach Herrenrädern, die wir den Asylbewerbern zur Verfügung stellen, damit sie mobil sind und ihre neue Umgebung erkunden können.
 
Damit die gespendeten Räder sorgsam behandelt werden und nicht der Witterung ausgesetzt sind, soll ein Holz-Unterstand errichtet werden, wofür wir das passende Material inzwischen bereite kostenfrei gestellt bekommen.
 
Außerdem müssen die Räder verkehrstüchtig gemacht werden. Hierfür sind wir auf der Suche nach Fahrrad-Werkzeug und Reparaturmaterialien, die vielleicht ungenutzt in Kellern oder Garagen liegen und hier sinnvoll eingesetzt werden können.
 
Ich möchte ganz herzlich – auch im Namen der Asylbewerber – für die bisherige großartige Unterstützung durch Sach- oder Geldspenden danken.
 
Damit ist vieles möglich geworden, was das Leben in der neuen Umgebung angenehmer macht.
Alle Dassendorfer Flüchtlinge sind gut versorgt, Schreckensbilder aus Zentralunterkünften kennen wir hier nicht.
Trotzdem treibt uns alle die Sorgen um die zurückgelassenen Familien, vor allem im Bürgerkriegsland Syrien, um.
 
Schön, wenn wir “unseren” Flüchtlingen “Willkommen in Dassendorf” sagen können.
 
Mit den besten Grüßen
Susanne Nowacki
"Willkommen in Dassendorf" i.G.
Schriftführerin
04104 - 699 732

 

Januar 2015

 

Neue Informationen zum Thema Asyl auch unter

 

Amt Hohe Elbgeest - Aktuelles - Flüchtlinge/ Asyl

 


 

Unerwartet schnell wurde im Dezember noch ein Herd gefunden und fachmännisch angeschlossen, so dass die Feiertage für unsere Schützlinge vom Balkan gesichert waren. Auch Internet und Fernsehen ist für die sieben jungen Männer jetzt verfügbar, dank der großartigen Unterstützung von den Stadtwerken - vielen Dank dafür.

 

Eine neue Sofagarnitur, Handtücher, Bettwäsche und vor allem warmen Winterkleidung und Schuhe sind bei den Flüchtlingen angekommen, die ihr Leben in der neuen Umgebung deutlich erleichtern.

 

Mehrere Arzt-, Optiker- und Krankenhausbesuche wurden von den ehrenamtlichen Helfern begleitet, 3 bis 4mal die Woche Sprachunterricht erleichtert die Verständigung zunehmend.

 

Sportlich sind einige Flüchtlinge in einer Hobby-Fußballgruppe angekommen und besuchen auch immer wieder den Jugendtreff, der ihnen gerne Kontakt zu jungen Dassendorfern ermöglicht.

 

Einige der Flüchtlinge sind in der Gemeinde als Helfer unserer Gemeindearbeiter im Einsatz. Integration ist ein wichtiges Ziel all dieser Aktivitäten, denn trotz der von politischen Kreisen zugesagten Beschleunigung der Asylverfahren liegt bisher noch keine Entscheidung vor und niemand weiß, wie lange die Verfahren beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge BAMF dauern werden.

 

Wer den Helferkreis unterstützen möchte, wendet sich bitte an fluechtlinge-dassendorf@web.de oder telefonisch an 04104 699 732 Willkommen in Dassendorf.

 

Finanzielle Unterstützung ist möglich mit Spenden auf folgendes Konto:

 

Spendenkonto Willkommen in Dassendorf e.V.:

 

Hamburger Volksbank

 

Konto: 118 3610 5
BLZ:    201 900 03
IBAN:  DE07 2019 0003 0011 8361 05
BIC:    GENODEF1HH2

 

Aktuell zu Weihnachten

Frohe Weihnachten, liebe Unterstützer unseres Dassendorfer Helferkreises!

 

Leider ist der Herd in dem Wohnhaus unserer Schützlinge aus Serbien, Kosovo, Albanien und Mazedonienzu Weihnachten kaputt gegangen, nur noch eine Herdplatte funktioniert.

 

Hat noch jemand einen funktionstüchtigen E-Herd übrig, der kurzfristig angeschlossen werden könnte?

Außerdem fehlt noch warme Winterbekleidung und Schuhe, diesmal gerne auch in größeren Größen, siehe Foto.

 

Ansprechpartnerin ist Claudia Blume, 04104-969404, info(at)claudiablume-dolmetschen.com

 

Mit den besten Grüßen

für schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
Susanne Nowacki

 

Lebendiger Adventskalender 2014

In diesem Jahr sammelten die Gastgeber im Lebendigen Adventskalender für unsere neuen Mitbürger, die sich aus Syrien, Afghanistan oder Kosovo, Albanien, MAzedonien oder Serbien auf den Weg zu uns gemacht haben, um hier Sicherheit und Gemeinschaft zu finden.

Inzwischen wohnen 18 meist junge männliche Personen in unserem Ort und fühlen sich wohl bei uns.

Sie lernen fleißig deutsch, arbeiten als Helfer der Gemeindearbeiter mit und genießen die Weihnachtszeit mit Lichterketten, Lebkuchen und Marzipan.

 

Ihr Dank geht an alle Helfer, die sich ehrenamtlich einsetzen, damit sie sich im fremden Land zurecht finden, und natürlich sind sie dankbar für Eure Spenden, die es ermöglichen, Lücken vor allem im medizinischen Netz oder in der rechtlichen Beratung zu stopfen!

 

Wir sammeln weiterhin Spenden für unsere Flüchtlinge, um sie im Asylbewerberverfahren zu unterstützen durch Begleitung zu den wichtigen Interviews beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge oder anwaltliche Beratung zu ermöglichen.

Weiter unten stehen die Kontodaten unseres Spendenkontos bei der AWO Landesverband Schleswig-Holstein.

Die Spenden sind steuerlich absetzbar, bis 200 Euro mit dem Überweisungsbeleg. Darüber stellt die AWO eine Spendenquittung aus, wenn die Spenderadresse angegeben wird.

 

Mit den besten Wünschen für gesegnete und friedvolle Weihnachten und

einen guten Rutsch ins Neue Jahr!


Susanne Nowacki

 

Kontodaten: AWO Landesverband  S-H e.V.

IBAN DE28 21050170 1001 567 336

Verwendungszweck: Kostenstelle 1870801 Helferkreis Dassendorf/

AWO Interkulturell

 

 

Aktuell am 1. Advent

In Dassendorf sind vier junge Männer aus Serbien, Albanien, Kosovo als Flüchtlinge angekommen, morgen (Montag, 1. Dezember) folgt noch eine dreiköpfige serbische Familie mit einem erwachsenen Sohn.

 

Die Grundausstattung in der neuen Unterkunft ist vorhanden, aber es fehlen einige Dinge:

  1. ein großer Kühlschrank für insgesamt sieben Personen
  2. ein Staubsauger
  3. ein Wischmop
  4. Fahrräder für sieben erwachsene Personen
  5. ein Regal
  6. Suppenkellen
  7. Außerdem steht auf dem Wunschzettel ein alter Laptop.
  8. Es braucht auch noch eine Kommode o.ä., auf die man einen sehr großen und schweren Fernseher stellen kann.

Falls das Gesuchte vorhanden ist und gespendet werden kann, bitte bei Familie Masch melden 04104-1576.

Es werden dringend ehrenamtliche Helfer gesucht, die sich um diese Neuankömmlinge kümmern, von denen mindestens einer deutsch spricht, so dass die Sprachprobleme gering sein werden. Bitte ebenfalls telefonisch bei Familie Masch oder per Mail unter fluechtlinge-dassendorf(at)web.de melden.

 

Mit den besten Grüßen für eine schöne und besinnliche Adventszeit!
Susanne Nowacki
04104-699732 (AB)

 

Sachsenwald Aktuell Dezember 2014

Zustrom aus Kriegsgebieten hält weiter an

Der Kreis Herzogtum Lauenburg wird in diesem Jahr 490 Asylsuchende aufnehmen, doppelt so viele Menschen wie im Vorjahr. Und es könnten noch mehr werden. Wurde Ende Mai noch mit landesweit 5.800 Erstantragstellern bis Jahresende gerechnet, erhöhte das Land Ende August die Prognose auf 6.700. Für die Gemeinden des Amtes Hohe Elbgeest wird die Schaffung weiteren Wohnraums für Asylsuchende notwendig.

 

Erste Anlaufstelle für Asylsuchende und Flüchtlinge in Schleswig-Holstein ist die zentrale Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) in Neumünster. Sie hat 450 Plätze. Ein Ausbau mit weiteren 600 bis 650 Plätzen ist geplant. Die Verteilung auf die Kreise erfolgt nach einem anhand der Bevölkerungszahl festgelegten Schlüssel. Im Herzogtum Lauenburg werden danach 6,3 Prozent der Asylsuchenden aufgenommen, nach den August-Prognosen etwa 490 Personen.

 

Diese werden wiederum nach einem Einwohnerschlüssel auf die Amtsbereiche und Städte verteilt. Da das Amt Hohe Elbgeest zu den einwohnerstarken Gebieten zählt, sind derzeit rund 100 Menschen hier aufzunehmen. Davon wurden bisher 72 Personen im Amtsbereich untergebracht, wofür das Amt Wohnungen in Wohltorf, Aumühle, Dassendorf, Worth, Escheburg und (in Absprache mit der Stadtverwaltung) in Schwarzenbek angemietet hat.

 

Es steht im Amtsbereich jedoch bei weitem nicht genug Miet-Wohnraum zur Verfügung, um den steigenden Bedarf zu decken. Die Amtsgemeinden planen deshalb gemeinsam eine Unterkunft für 40 Menschen in Kröppelshagen zu bauen. Darüber hinaus wird von den Amtsgemeinden derzeit über den Bau oder Umbau von Wohnungen für Asylbewerber an weiteren Standorten – auch in Dassendorf -  sowie die vorübergehende Unterbringung der Flüchtlinge an Containerstandorten außerhalb Dassendorfs beraten.

 

Für die Amtsgemeinden bedeutet dies einen erheblichen finanziellen Kraftakt, dessen Ausmaß sich in den Haushaltsberatungen des Amtes Hohe Elbgeest im Laufe der nächsten Wochen zeigen wird. Dabei wird auch zu ermitteln sein, wie sich Land und Kreis an den Unterbringungskosten beteiligen. Bundesmittel stehen dafür bisher nicht zur Verfügung.

 

Durch die nationale Aufgabe, den Kriegsflüchtlingen sichere Unterkunft zu geben, werden kommunale Kassen belastet. Der Städte- und Gemeindebund fordert bundesweit einen Marschallplan Flüchtlingshilfe, mit dem der Bund die Kommunen unterstützen muss.

Bürgermeisterin Martina Falkenberg

 

Aktualisierung:

Das passende Kinderrad ist bereits gefunden. Danke an den Spender!

 

Aktuelle Suche am 9. November:

Wir kommen gerade von einem sehr erfreulichen Treffen zurück:

Wir haben dem Sohn in unser kleinen afghanischen Familie das gespendete Fahrrad gebracht. Große Freude !!

Aber nun kommt das nächste Problem: Die 6-jährige Schwester stand tränenden Auges daneben und hat nun einen  ganz großen Wunsch: Sie möchte auch ein Fahrrad haben.

Wir haben noch keinen Zollstock neben sie gestellt, aber sie hat Kleidergröße 128.

Für diese Größe suchen wir nun ein Kinderfahrrad.

Olof Masch

 

Neues vom Treffen des Helferkreises am 4. November 2014

Nachdem wir uns vor 14 Tagen in kleiner Runde mit sechs Leuten getroffen haben,

waren es bei unserem zweiten Treffen bereits 19 Dassendorfer aller Altersgruppen,

die den Flüchtlingen am Ort helfend zur Seite stehen wollen –

und dabei fehlten noch einige, die sich auch einbringen wollen, aber leider verhindert waren.

Interessant war dabei, dass alle schon seit vielen Jahren in Dassendorf leben.

 

Während manche der Helfer beruflich mit dem Thema Asylbewerber befasst sind,

sind andere Lehrer/innen oder ehrenamtlich in Sozialverbänden aktiv. Richter, Juristen und

Gesundheitsbereich sind ebenfalls vertreten.

 

Nach der kurzen Vorstellungsrunde erläuterten die betreuenden Ehepaare Baumann, Stegen und Maschdie aktuelle Situation der acht männlichen syrischen Flüchtlinge und der jungen afghanischen Mutter mitihren zwei Kindern.

 

Vor allem im medizinischen Bereich scheint die zustehende gesetzliche Notversorgung nicht ausreichend.Hier wird eine Klärung mit dem Amt Hohe Elbgeest in den nächsten Tagen erfolgen.

 

Vor allem bei der Begleitung zu Arztterminen oder Einkäufen im Sozialkaufhäusern wird tagsüber noch dringend männliche Unterstützung gesucht. Ansprechpartner ist Heiner Baumann, 04104-6395.

 

Zwei gespendete CD-Player unterstützen die frühere Englisch-Lehrerin Cornelia Baumann bei dem Sprachunterricht an drei Wochentagen.
Sie wird ab sofort von mehreren weiteren Sprachlehrern unterstützt.

 

Inzwischen stehen fünf Räder für den Einkauf sowie das Erkunden der neuen Umgebung zur Verfügung.

 

Weitere nichtfahrtüchtige Räder wurden als Spenden angeboten – jetzt wird der fachkundige Helfer gesucht, der zusammen mit den syrischen Flüchtlingen die Räder wieder in Schuss bringt. Bitte bei Heiner Baumann melden, 04104 6395.

Auf dem Bolzplatz bei Golfclub trifft sich am Sonntagvormittag eine Hobbyfußballgruppe, in der die syrischen Flüchtlinge willkommensind. Dafür werden noch Fußballschuhe in den Größen 42 bis 44 gesucht und Sporthemden und -hosen.

Bitte bei Heiner Baumann melden, 04104 6395.

Da die Unterkunft leider nicht über Deckenlampen verfügt, werden dringend Stehlampen (Bogenlampen) gesucht,die Licht auf den Esstisch bringen und den Sprachunterricht und gemeinsames Essen auch am Abend ermöglichen.

Außerdem werden ein Pürierstab und ein Mixer benötigt für die Essenszubereitung, wie die Syrer sie gewöhnt sind.

Bitte ebenfalls bei Heiner Baumann melden, 04104 6395.

 

In den kommenden Wochen werden drei der syrischen Flüchtlinge unseren Gemeindearbeitern helfend zur Seite stehen. Aktuell wird Sicherheitskleidung für sie angeschafft. Das Modell wird andernorts schon erfolgreich durchgeführt:

http://www.abendblatt.de/hamburg/harburg/article124566292/Fluechtlinge-im-Landkreis-Harburg-sollen-arbeiten.html

 

Ein jugendlicher Teilnehmer wird in den kommenden Tagen Kontakt mit den Jugendtreff-Besuchern aufnehmen, um einenBesuch mit den jüngeren Syrern dort vorzubereiten. Außerdem wird er zusammen mit anderen Jugendlichen mit den Flüchtlingen Fußballspiele organisieren.

 

Cornelia Baumann wird mit den Syrern besprechen, ob sie Interesse haben, an einem Abend im Lebendigen AdventskalenderGastgeber zu sein. Es wäre eine gute Gelegenheit, mit den Nachbarn ungezwungen in Kontakt zu kommen.

 

Psychologische Unterstützung braucht im Moment wohl keiner der Flüchtlinge nach den Beobachtungen der Betreuer.

 

In den kommenden Monaten sind weitere Flüchtlinge in Dassendorf zu erwarten. Der dringende Appell des Helferkreises geht an das Amt, das für die Unterbringung zuständig ist, möglichst dezentrale Unterbringungen anzustreben. Gemeinschaftsunterkünfte

verschiedener Ethnien führen zwangsläufig zu Differenzen, wie es auch in Wentorf der Fall ist. In jedem Fall sollten die unterschiedlichen Herkunftsländer und religiösen Zugehörigkeiten beachtet werden, soweit es möglich ist.

 

Möbelspenden sowie Wohnungsangebote nimmt das Amt Hohe Elbgeest entgegen, Ansprechpartner Herr Teller, 04104 990 304.

 

Um die Einnahme von Geldspenden zu ermöglichen, vor allem aber auch die Helfer versicherungstechnisch bei Fahrtenmit den Flüchtlingen abzusichern, sprach sich die Mehrheit des Helferkreises für die Gründung eines Vereins aus.

Jurist Olof Masch wird zusammen mit einer Teilnehmerin (ebenfalls Juristin) eine Satzung entwerfen und in absehbarer Zeit zur Vereinsgründung einladen, an der mindestens sieben Gründungsmitglieder teilnehmen müssen.

 

Außerdem soll eine gemeinsame Sitzung mit dem Amt Hohe Elbgeest stattfinden, um zu klären, wofür das Amt oder der Kreis zuständig sindund wie der Helferkreis unterstützen kann. Dazu sollen auch die Runden Tische aus Aumühle und Kröppelshagen-Fahrendorf sowie

ein Vertreter des Kreises eingeladen werden, der dort für die Flüchtlingsthematik zuständig ist.

 

Im Anschluss an die gemeinsame  Sitzung findet dann voraussichtlich die Vereinsgründung statt.Jetzt sind alle Gründungsmitglieder aufgerufen, einen passenden Vereinsnamen zu finden. Vorschläge sind willkommen!

 

Künftig sollen Sitzungen am Mittwoch um 19.30 Uhr stattfinden, möglicherweise in einem Sitzungszimmer des Amtes.

 

Mit den besten Grüßen
Susanne Nowacki

 

Sachspenden und Sprachunterricht gesucht für Dassendorfer Flüchtlinge

 

Dassendorf - Am 23. Oktober hat sich ein Helferkreis in Dassendorf gebildet, um Flüchtlinge hier willkommen zu heißen und durch ihren Alltag bei Behörden, in Schule, Kita und Freizeit zu begleiten. Gut zehn Dassendorfer wollen den Anfang machen und setzen auf weitere Unterstützung durch Dassendorfer Bürger aller Altersgruppen.

 

Aktuell wohnen elf Flüchtlinge in Dassendorf, acht syrische Männer und eine Mutter aus Afghanistan mit zwei Kindern, die bereits die Schule in Geesthacht mit einer Deutsch als Zweitsprache (DaZ)-Klasse und den örtlichen Kindergarten besuchen.

 

Die Asylbewerber sind in einer Einliegerwohnung und einem Appartementhaus untergebracht. Eine weitere Unterkunft ist in Dassendorf derzeit im Umbau. „Weitere Flüchtlinge werden in den nächsten Monaten bei uns ein sicheres Dach über den Kopf suchen und hoffentlich auch finden“, betont der Dassendorfer Helferkreis.

 

Vom Amt bekommen die Flüchtlinge, die oftmals eine lange Flucht hinter sich haben und hier endlich zur Ruhe kommen wollen, die notwendige Grundausstattung, aber schon bei Sportkleidung oder Schulsachen hört die Unterstützung auf.

 

Außerdem werden dringend fahrtüchtige Rädern für die acht Syrer zwischen 18 und 40 Jahren gesucht, damit sie mobil sind und ihre neue Umgebung erkunden können. Spender wenden sich bitte am Heinrich Baumann unter 04104 6395.

 

Für die Kinder (6 und 8 Jahre) werden sichere Autositze gesucht. Spender wenden sich bitte an Gabriele Masch unter 04104 1576. (09.11.204: erledigt)

 

Winterkleidung für Kinder, Männer und Frauen sucht das DRK Aumühle, Bürgerstr. 35, 21521 Aumühle, Tel.: (04104) 24 40 für die Flüchtlinge im Amtsgebiet – immerhin 55 Menschen.

 

Es wird weiterhin Wohnraum gesucht in Dassendorf und im Amtsgebiet, um die Flüchtlinge möglichst dezentral und nicht in einer zentralen Wohnanlage unterzubringen. Wer eine Wohnung oder ein Haus zu vermieten hat, kann sich an Björn Teller im Amt Hohe Elbgeest wenden, 04104 990 304. Mieter wäre das Amt Hohe Elbgeest selbst, das auch für mögliche Reparaturen aufkommt.

 

Vor allem aber brauchen die Flüchtlinge (arabisch oder farsi sprechend) Sprachunterricht, den sie von Amts wegen derzeit nicht bekommen. Darum werden dringend (ehemalige) Lehrer oder Lehrerinnen gesucht, die ein- bis zweimal pro Woche Deutschunterricht erteilen möchten. Bücherkosten übernimmt das Amt.

 

Außerdem wird dringend ein CD-Player benötigt, um Sprach-CD’s abspielen zu können.

(09.11.204: erledigt)

 

Der Helferkreis mit Gabriele und Olof Masch, Cornelia und Heinrich Baumann, Lennart Fey, Uwe Stegen, Susanne Nowacki freut sich auf möglichst viele positive Rückmeldungen. „Wir wollen mitgestalten und gute Gastgeber sein für Menschen, die Schlimmes erlebt haben, von dem unser Land seit fast 70 Jahren verschont geblieben ist.“

 

Gemeinde Dassendorf
bgm-dassendorf(at)amt-hohe-elbgeest.de