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März 2019
Geehrt für jahrezehntelange ehrenamtliche Mitarbeit
in der Freiwilligen Feuerwehr
Axel Singelmann, Andreas Schröder, Matthias Rau, Bastian Berodt, Andreas Buhk, Sascha Benthack, Hendrik Schumacher, Finn Spiekermann und Sven Roeseler.
Foto: Susanne Nowacki

Hier sind aktuelle Informationen zur Trinkwasser-Analyse zu finden.

Mehr Informationen über die Kommunalpolitik abrufbar

Das Amt Hohe Elbgeest hat ein neues Ratsinformationssystem, in dem sich die Bürgerinnen und Bürger aller Amtsgemeinden über die Sitzungstermine, Tagesordnungen, Beratungsvorlagen, Niederschriften und mehr für jede Gemeinde des Amtsbereiches informieren können. Sie erreichen das Portal über www.amt-hohe-elbgeest.de/Politik/ Ratsinformation.


März 2019

Samstag, 23. März - Start 10 Uhr vor der Schule

Frühjahrsputz in Dassendorf

Auch in diesem Jahr beteiligt sich Dassendorf an der landesweiten Aktion „Unser sauberes Schleswig-Holstein“, um öffentliche Straßenränder Dassendorfs vom Wintermüll zu befreien. Eine besondere Attraktion für die Kinder ist die Anfahrt zu den Sammelstellen mit Treckern und Fahrzeugen der Feuerwehr. Das Land stellt Container, Handschuhe und Müllsäcke kostenfrei zur Verfügung. Greifhilfen werden von der Gemeinde gestellt.

Nach getaner Arbeit wird zu einem kleinen Imbiss eingeladen. So kommt auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Über eine rege Beteiligung – wie im vergangenen Frühjahr - würde ich mich freuen.

Wir starten am 23. März um 10 Uhr wie immer am Parkplatz der Alfried-Otto-Schule, Bornweg 18.


Praxisintegrierte Ausbildung: PiA in der Kita

Der Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern ist groß. Es ist derzeit eine Herausforderung, den Personalbedarf der bestehenden Kitas in Qualität und Quantität zu halten - von der Schaffung notwendiger neuer Betreuungsgruppen ganz zu schweigen.

Die Personalsuche ist zum Engpassfaktor geworden. Die Gemeinde Dassendorf hat das erkannt und steuert nun mit der Beteiligung an „PiA“ dagegen: Bisher erhalten die Auszubildenden im Kita-Bereich in den ersten beiden Jahren ihrer Ausbildung keine Vergütung. Erst im dritten Jahr bekommen angehende Erziehende Gehalt.

Nun gibt es die Möglichkeit, den „Azubis“ eine Vergütung angelehnt an den Ausbildungstarif der Pflegekräfte zu zahlen, während die Azubis von Beginn der Ausbildung an teils die Schulbank drücken und teils in der Kita tätig sind.

Der Kreis Herzogtum Lauenburg wird eine Klasse für diese Praxisintegrierte Ausbildung (PiA) im Berufsbildungszentrum Mölln einrichten und sich an den Kosten für die Vergütung beteiligen.

Die Gemeinde hat beschlossen, solche Stellen sowohl in der Evangelischen Kita zu bezuschussen als auch in der kommunalen Kita Spatzennest einzurichten. Die Kitaleiterin des Spatzennestes, Karla Zager, setzt sich zusammen mit dem Amt Hohe Elbgeest in verschiedenen Aktionen wie der Entwicklung eines Flyers und dem Stand auf der Berufsmesse der Alfred-Nobel-Schule in Geesthacht aktiv dafür ein, geeignete Bewerberinnen oder Bewerber zu finden, denen wir einen Praxisplatz in der Dassendorfer Einrichtung anbieten können.

Die Schulausbildung findet im Berufsbildungszentrum in Mölln statt, bei dem in diesem Jahr insgesamt kreisweit 25 Plätze für PiA zur Verfügung stehen. Bei Interesse setzen Sie sich gerne mit Karla Zager in Verbindung unter 04104 5862.

Bürgermeisterin Martina Falkenberg

 

Bericht aus der Gemeindevertretung

Einige Personalien bestimmten die Sitzung am 22. Januar. Jürgen Halsinger (WIR) wurde als neuer Gemeindevertreter verpflichtet und in sein Amt eingeführt. Außerdem wurde er einstimmig zum Vorsitzenden des Planungsausschusses gewählt. Darüber hinaus nahm die Gemeindevertretung Umbesetzungen in zahlreichen Ausschüssen und Beiräten vor, die der verstorbene Gemeindevertreter Thomas Berka innegehabt hatte. Die neuen Ausschussbesetzungen finden Sie unter www.dassendorf.de.

Beschlusskompetenzen des Planungsausschusses begrenzt

Der Planungsausschuss ist der einzige Ausschuss der Gemeinde, für den die Hauptsatzung abschließende Beschlusskompetenz vorsieht. Das ist der Tatsache geschuldet, dass es hinsichtlich von Bauanträgen zur Fristeinhaltung notwendig sein kann, häufiger und flexibler zu tagen, als es der Gemeindevertretung mit 17 Mitgliedern (und keinen Stellvertretungen) möglich ist. Für solche Fälle bleibt weiterhin der Planungsausschuss Beschlussausschuss.

In Bebauungsplan-Verfahren, die sich aus „Aufstellung“, „Entwurf- und Auslegung“, und „Satzung“ zusammensetzen, wird künftig der Planungsausschuss in jeder dieser Verfahrensstufen ausschließlich Beratungskompetenzen haben. Die Beschlussfassung ist jeweils der Gemeindevertretung vorbehalten.

Neue Stellvertretungsregelung in Ausschüssen

Die Hauptsatzung wurde entsprechend neuer Vorgaben des Landes Schleswig-Holstein geändert. Außerdem hat die Gemeindevertretung die Regelung von Stellvertretenden in Ausschüssen in der Hauptsatzung verändert.

Die Gemeinde hat sechs Ausschüsse, die sich jeweils aus sieben Mitgliedern zusammensetzen (4 Mitglied der WIR-Fraktion, jeweils ein Mitglied aus den Fraktionen der GUD, SPD und CDU).

Bisher galt die Regelung, dass jede Fraktion drei stellvertretende Mitglieder für jeden Ausschuss entsenden kann. Davon konnte bisher jeweils eines ein bürgerliches Mitglied sein, das nicht der Gemeindevertretung angehört. Die neue Regelung sieht nun vor, dass es pro Ausschussmitglied zwei Stellvertretende gibt, bei Fraktionen mit nur einem Ausschussmitglied drei Stellvertretende. Jede Fraktion kann dabei zwei bürgerliche Mitglieder als Stellvertretung stellen.

Seniorenbeirat bestätigt

Die Gemeindevertretung bestätigte die Wahl des Seniorenbeirates. Er besteht aus Sabine Popp (1. Vorsitzende), Angelika Sziegoleit (stellvertretende Vorsitzende), Ingrid Meurs (Kassenführerin) und Wolfgang Sziegoleit (Schriftführer), die sich für die Belange der älteren Menschen in Dassendorf einsetzen werden. Auf gute Zusammenarbeit!

Bericht der Gleichstellungsbeauftragten

Nina Stiewink, die hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Hohe Elbgeest, stellte ihren Tätigkeitsbericht 2018 vor, der vollständig unter www.amt-hohe-elbgeest.de/ Gleichstellungsbeauftragte zu finden ist.

Kleinverträge für die Straßensanierung

Die Gemeindevertretung hat die Einführung von Kleinverträgen für kleinere Straßensanierungen beschlossen. Sie erhofft sich damit eine schnellere und kostengünstigere Durchführung dieser Maßnahmen, da die Vergabe einfacher wird und auf Ingenieurleistungen teilweise verzichtet werden kann.

Oberflächenentwässerung Hauskoppel

Ursprünglich waren von der Gemeinde 190.000 Euro für die Sanierung der Entwässerung nördlich der Hauskoppel bereitgestellt worden. Die konkreten Ausschreibungsergebnisse führen nun zu einer Kostensteigerung von 35.000 Euro. Es ist notwendig, die Entwässerung im Bereich der Hauskoppel zu ordnen und damit weitere Maßnahmen an der Hauskoppel zu ermöglichen. Die GV hat den Gesamtbetrag von 225.000 Euro freigegeben.

Darüber hinaus hat die Gemeinde dem Aktionsplan gemäß Bundesimmissionsschutzgesetz und dem Entwurf des Landschaftsrahmenplanes zugestimmt.

Die Niederschrift des öffentlichen Teils der Sitzung der Gemeindevertretung finden Sie bei den Sitzungsunterlager im Ratsinformationssystem des Amtes Hohe Elbgeest

Bürgermeisterin Martina Falkenberg

 

Planungsausschuss stimmt Landschaftsrahmenplan zu und lehnt Herberge ab

Der Planungsausschuss hat in seiner Sitzung am 14. Januar dem vorgelegten Entwurf des Landschaftsrahmenplanes zugestimmt.

Darüber hinaus wurden private Bau- und Grundstücksangelegenheiten beraten. Es ging unter anderem um Anträge auf Fällungen von Bäumen, die im Bebauungsplan eingetragen sind. Ein Bauantrag lag vor für einen Anbau im Rotdornweg, wo es keinen Bebauungsplan gibt. Das Vorhaben muss somit nach § 34 BauGB (Innenbereich) liegt vom Kreis beurteilt werden.

Außerdem lag der Antrag auf Nutzungsänderung eines Gebäudes im reinen Wohngebiet (Am Wendel) in einen Kleinstbetrieb zur Beherbergung von Handwerkern vor. Dieser Antrag wurde im Ausschuss zum Schutz der Nachbarschaft vor Lärm und Verkehrsbewegungen einstimmig abgelehnt.

Die vollständige Niederschrift der Sitzung des Planungsausschusses finden Sie im Ratsinformationssystem des Amtes Hohe Elbgeest.

Martina Falkenberg (WIR), Vorsitzende des Planungsausschusses

 

Gemeinderäume werden auf Asbest überprüft

Im Schulzentrum Reinbek ist aufgrund von Messungen festgestellt worden, dass die Raumluft in einem Schulgebäude mit Asbest belastet ist. Bei fest verbautem Asbest wurde bisher davon ausgegangen, dass für Nutzende keine Belastung besteht.

Sicherheitshalber wird für die Gemeinde geklärt, welche gemeindlichen Räumlichkeiten in der Zeit errichtet wurden, in der Asbest verbaut wurde. Dies trifft für die Räume Am Wendel 2a und die Turnhalle zu. Es werden entsprechende Raumluftprüfungen durchgeführt, um eine Belastung auszuschließen. Für beide Objekte ist jeweils mit Kosten von ca. 3.500 Euro zu rechnen.

Die Sanierungsarbeiten der Gemeindewohnung Am Wendel 2a verzögern sich diesbezüglich weiter, da zunächst die Raumluft (insbesondere vor der Kücheninstallation) geprüft werden muss.

Das Gebäude der Alfried-Otto-Schule ist außerhalb der Zeiten gebaut worden, in denen mit einem Asbest-Verbau gerechnet werden muss. Da sich aber auch hier nicht nachträgliche Arbeiten, bei denen Asbest verbaut wurde, ausschließen lassen, wird das Schulgebäude einer Überprüfung zu unterziehen sein. Die Sicherheit kleiner und großer Nutzer sollte uns diese Prüfungen wert sein.

Bürgermeisterin Martina Falkenberg

 

Regenrückhaltebecken sollen stärker gesichert werden

Die Sicherheit von Regenrückhaltebecken (RRB) ist durch einen schrecklichen Unfall in Glinde, bei dem im vergangenen Jahr zwei Kinder ums Leben gekommen sind, in den Fokus geraten.

Ich habe die Sicherungsmaßnahmen sämtlicher RRB in unserem Gemeindegebiet von den Sicherheitsexperten der DEKRA überprüfen lassen. Es müssen umfangreiche Schutzmaßnahmen insbesondere an den umgebenden Zäunen getroffen werden. Die Maßnahmen werden nach Kostenschätzung des Bauamtes insgesamt rund 100.000 Euro kosten.

Bürgermeisterin Martina Falkenberg

 

Kita-Gebühren-Reform des Landes wird diskutiert

Bei einem Termin mit Staatssekretär Dr. Matthias Badenhop und den Landtagsabgeordneten Andrea Tschacher (CDU) und Marcus Jan Rossa (FDP) am 18. Dezember wurden die Reformvorschläge des Landes Schleswig-Holstein zur Neuregelung des Kitagesetzes mit den Bürgermeistern der Amtsgemeinden und mit der Verwaltung diskutiert.

Die Verhandlungen des Landes sind derzeit noch in vollem Gange, so dass konkrete Zahlen und Quoten erst Anfang 2019 genannt werden können. Es wird außerdem eine Übergangsphase geben, in der die Zahlen für die Festlegung noch überprüft und angepasst werden. Der Zielzustand soll 2022 erreicht sein.

Folgendes ist nach dem bisherigen Diskussionsstand aus Sicht des Staatssekretärs künftig grundsätzlich zu erwarten:

Das künftige Prinzip basiert auf der Festlegung einer „Standardkita“. Diese neuen Standards werden in Teilen höher sein als bisher und möglicherweise zwei Betreuungskräfte in einer Gruppe statt bisher 1,5 Kräften vorsehen.

Für die Standortgemeinden wird es eine prozentuale Begrenzung der Kostenbeteiligung auf Standardleistungen geben. Geht die Gemeinde über diese Leistungen hinaus, wird sie das auch künftig zusätzlich selbst zu tragen haben.

Das Elternwahlrecht wird ausgeweitet. Das Kostenrisiko dafür trägt der Kreis.

Für die Eltern wird es einen gedeckelten absoluten Betrag für die Inanspruchnahme von Kita-Leistungen geben, gestaffelt nach Inanspruchnahme von Betreuungsstunden. Ziel ist längerfristig eine Beitragsfreiheit.

Das Land übernimmt alle weiteren Kosten, samt sogenannter Konnexitätskosten, die durch Vorgaben des Landes entstehen.

Der Gemeindebund (SHGT) hat sich diesbezüglich ebenfalls positioniert und strebt bisher noch ein anderes Modell an.

Insofern bleibt abzuwarten, worauf sich die Beteiligten einigen. Zu hoffen ist auf eine deutliche Entlastung von Eltern und Gemeinden.

Bürgermeisterin Martina Falkenberg

 

Neujahrsempfang – aber bitte mit Sahne!

Was wird die Bürger 2019 erwarten? Was ist alles geplant? Und auf welche Erfolge des vorigen Jahres kann Dassendorf zurückblicken?

Diese und noch viele weitere Fragen beantwortete die Dassendorfer Bürgermeisterin Martina Falkenberg am 27. Januar beim alljährlich stattfindenden Neujahrsempfang. Die knapp 200 Gäste aus Dassendorf und Umgebung erlebten am letzten Sonntag des Januars eine interaktive Rede mit Teilnehmern aus der Politik, der freiwilligen Feuerwehr, der Grundschule, des Seniorenbeirats und vielen mehr. Abgerundet wurde der Vortrag mit musikalischer Begleitung von Wolfgang Nicklaus am Klavier und einer Runde „Public Singing“.

Mit großer Begeisterung stellte sie Themen vor, die Dassendorf im letzten Jahr bewegten. Allen voran die Kommunalwahl, die neue Zusammensetzung der Gemeindevertretung und die damit verbundende erneute Wahl als Bürgermeisterin. „Ich freue mich sehr darüber, dass ich wieder zur Bürgermeisterin gewählt wurde. Ich fühle mich durch das Wahlergebnis sehr getragen und habe Lust weiterhin für Dassendorf zu arbeiten.“ Bewegt erinnerte sie an die unterstützende Arbeit des verstorbenen WIR-Gründungsmitgliedes Thomas Berka.


Letztes Jahr wurde aber nicht nur auf kommunaler Ebene gewählt. Auch der Seniorenbeirat stellte sich der Wahl. Die Vorsitzenden Sabine Popp, Angelika und Wolfgang Sziegoleit sowie Ingrid Meurs engagieren sich nun unter anderem mit einem monatlichen Seniorenfrühstück, Ausflügen und Gymnastik für die älteren Bewohner Dassendorfs. Aber auch die AWO – Dassendorf sorgt mit „Telebowling“ für Abwechslung. Interessierte können sich beim Seniorenbeirat und bei der AWO Dassendorf über die regelmäßigen Angebote informieren.


Doch auch mit der geplanten DorfApp soll der Dassendorfer sich mit Angeboten und Aktuellem aus Theater, Politik, Musik und Sport vertraut machen, denn das Angebot ist sehr vielseitig. Der Kulturkreis mit seiner Vorsitzenden Helga Höhns organisiert jährlich ca. 9 Veranstaltungen im Gemeindesaal, bunt gemixt aus verschiedenen Musikgenres, aus Theater und Comedy. Die VHS bietet ein umfangreiches Programm, quer durch Bereiche Ernährung, Sprachen, Musik, Gesundheit/ Fitness, Handwerk und Kunst sowie Natur und Umwelt. Die kleine, aber feine Bücherei lädt zum Lesen und Schmökern ein. Der TUS Dassendorf zeichnet sich durch eine gute Vereinsarbeit, besonders im Fußball, aus. Die jüngsten Dassendorfer können Sportangebote nutzen ebenso wie die erwachsenen Dassendorfer sich in Fitnesskursen austoben können.


Das Zusammengehörigkeitsgefühl und gemeinsame Aktivitäten sind laut Martina Falkenberg ein wichtiger Garant in der Freiwilligen Feuerwehr. Besonders hob sie die errungene Auszeichnung „Roter Hahn“ hervor. Neben dem Schutz der Dassendorfer Bevölkerung sorgen die ehrenamtlichen Feuerwehrleute mit zahlreichen Veranstaltungen, wie z.B. das Osterfeuer, die 3 tollen Tage und der Laternenumzug für einen wesentlichen Teil des Gemeindelebens.


Auch die Nachmittagsbetreuung der Schulkinder in der Offenen Ganztagsschule, für die mittlerweile von den 241Schülern, die nächstes Jahr die Alfried – Otto Grundschule besuchen werden, 101 Kinder angemeldet sind, sorgt für eine Freizeitgestaltung der Jüngeren. Der Zuspruch dieser Einrichtungen wird immer größer; auch aus den Nachbargemeinden außerhalb des Schulverbandes. Schon 45 Kinder unter anderem aus Geesthacht, Hamwarde und Kröppelshagen besuchen die Dassendorfer Grundschule. Davon profitiert ebenfalls der Jugendtreff. Zusammen mit Jugendpfleger Philip Kwiering wurde vergangenes Jahr zum Beispiel die Litfaßsäule am Wendelweg mit Graffiti gestaltet.


Aber nicht nur in schulischen Aspekten dehnt sich Dassendorf weiter aus. Auch der Zuwachs von 151 Neubürgern im vergangenen Jahr lässt die Gemeinde weiter wachsen. Dies nahm auch Dassendorfs Pastorin Angelika Gogolin wahr: „Wir hatten im letzten Jahr mehr Eintritte in die Gemeinde, die wir unter anderem unserer aktiven Jugendarbeit verdanken können.“

In diesem Zusammenhang, so die Bürgermeisterin, sollte weiterhin eine gute Versorgung gewährleistet sein, die Dassendorf in Zukunft mit einer Rewe Erweiterung ermöglichen möchte. Hierfür setzt sich auch die anwesende Andrea Tschacher als Landtagsabgeordnete in Kiel ein und bekam großen Zuspruch.


Auch im Kosmetik-, Tier- und Immobilienbereich vergrößerte sich Dassendorf. Während beim letzten Neujahrsempfang noch die große, ungeklärte Frage im Raum stand: Was wird aus dem ehemaligen Köhlers Laden?, konnte die Bürgermeisterin nun am 27. Januar mit Freude verkünden, dass das Gebäude besetzt wurde. Eingezogen ist neben dem Kosmetikstudio „Kosmetik am Sachsenwald“ von Claudia Scheling auch das Büro von Immobilienmaklerin Uta Billmayer, die Praxis von Tierheilpraktikerin Carola Otto. Komplettiert wird das Angebot durch den von den langjährigen Mitarbeiterinnen des Salons Steinebrunner, Birsel Incegil und Martina Jens, übernommenen Friseursalon „Haarmoden Dassendorf“. Geballte Frauenpower am Bornweg/ Ecke Kreuzhornweg!


Abschließend machte Martina Falkenberg zusammen mit „Schnurstracks“- Kletterparkleiter Albrecht Stroop noch auf die regionale Nachhaltigkeit aufmerksam, die immer mehr zum Thema wird. Es gilt, die Vielfältigkeit des Sachsenwaldes wahrzunehmen und zu nutzen. So werden immer mehr Freizeitangebote im Sachsenwald durch Schnurstracks angeboten, wie zum Beispiel den zum 2. Mal stattfindenden Auelauf, am diesjährigen Ostersamstag. Es werden rund 700 Läufer erwartet. „Mitmachen ist die Devise“, betonte die Bürgermeisterin.

Dies wurde auch zum Abschluss ihrer Rede beim „Public Singing“ zu „Aber bitte mit Sahne“ deutlich.


Nach dem Hit von Udo Jürgens nutzten die Anwesenden noch die Möglichkeit zum Austausch.

Mavie Laskowski

 

Dassendorfer Feuerwehr fördert den Nachwuchs

Der Nachwuchs in der Dassendorfer Feuerwehr ist gesichert. Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung konnten das Wehrführer-Team vier neue Mitglieder (Kevin Brasat, Lennart Roeseler, Lisa Marie Terp, William Winters) in der aktiven Wehr begrüßen.

Trotzdem warb Wehrführer Björn Zeuner um weitere Mitglieder, gerne auch weibliche, die sich bei der Feuerwehr Dassendorf n den Dienst der Gemeinschaft stellen möchten. Donnerstags ist die Wehr in der Wache an der Dorfstraße anzutreffen und steht gerne für erste Informationen bereit.


Die Dassendorfer Wehr kann wieder auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Erstmals nahm sie an der Leistungsbewertung Roter Hahn teil und konnte problemlos die erste Stufe erreichen. Dabei wurde neben der Ausstattung auch die Einsatzfähigkeit der Wehr von einer Jury bewertet.


Ihre Leistungsstärke hätten auch die 33 Mitglieder (sieben Mädchen, 26 Jungen) der Jugendwehr gerne bewiesen. Durch Terminnöte und Abstimmungsprobleme mit dem Kreisfeuerwehrverband konnten die Nachwuchsretter aber im Jahr 2018 an keinem Wettbewerb teilnehmen.


Der wiedergewählte Jugendwart Axel Singelmann wird auch in den kommenden Jahren zusammen mit einem Ausbilderteam den Nachwuchs in der Dassendorfer Wehr für den aktiven Dienst vorbereiten. Er kündigte aber seinen Rückzug schon während der sechsjährigen Amtszeit an. Dann könnte sein Stellvertreter die Jugendwehr übernehmen. Dessen Wahl musste allerdings mangels Kandidaten auf 2020 verschoben werden.


Bei insgesamt 45 Einsätzen in 2018 kam es immer wieder zu Türöffnungseinsätze in der Seniorenwohnanlage. Dafür hatten sich die Kameraden mit speziellen Schulungen vorbereitet. Auch witterungsbedingte Einsätze wie das Januar-Hochwasser in Brunstorf forderten die Einsatzkräfte.


Damit die Senioren, aber auch Kinder in Kita und Schule, mehr über Brandschutz erfahren, ist Feuerwehrfrau Uta Dahl zusammen mit den Brandschutzerziehern aus Brunstorf und Hohenhorn gut 70 Stunden im Jahr im Einsatz.


Wehrführer Björn Zeuner bedankte sich bei der Gemeinde Dassendorf für die gute Unterstützung und Zusammenarbeit, die nicht in allen Gemeinden selbstverständlich sei. Anforderungen von Schulungen oder Ausstattungen werden von der Gemeinde stets unterstützt. „Und das gehört sich auch so!“, betonte Dassendorfs Bürgermeisterin Martina Falkenberg. Sie dankte den Kameraden für ihre wichtige Einsatzbereitschaft, nicht nur bei Unfällen, sondern auch bei Veranstaltungen, die das Gemeindeleben bereichern wie die drei tollen Tage, das Osterfeuer und das Laternelaufen mit den beiden örtlichen Kitas.


Amtswehrführer Ralf Kreutner und sein Stellvertreter Christian Hamester überbrachten die Grüße der anderen Amtswehren. Sie betonten die gute Zusammenarbeit der Wehren, die sich bei Einsätzen ebenso unterstützen wie bei der spielerischen Ausbildung der Kinder von sechs bis zehn Jahren in Kinderabteilungen. So arbeiten Dassendorf und Brunstorf bei der Brunstorfer Löschbande eng zusammen. (snow)

 

Gemeinde Dassendorf
bgm-dassendorf(at)amt-hohe-elbgeest.de